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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
91
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rigen Luftsischerei-Sozietät, wo ihrer nach Maßgabe der Um-stände der rechte Feudal-Name und Besitz-Titel wartete:denn die resorbirten Hühner mußten bald Raubhühner, baldWald-, Forst-, Vogtei-, Pfingst-, Sommerhennen benanntwerden.Ich fange damit an, sagte der angelnde Majorat-herr, daß ich Rutscherzinsen erhebe; denn so nennt mandas Tripel und Quintupel deö Zinses, wenn ihn der Zinö-bauer, wie hier der Fall ist, lange zu erlegen versäumet hat."Der Professor bemerkte wie ein Fürst traurig die ver-minderte Volksmenge der Hühner, die wie Inden am Zählenstarben. Endlich hatt' er das Glück, als er sein Kollegiumlas er stand gerade beim Forst-, Salz- und Münz-regal durch das Fenster des Auditoriums eine wie derbetende JgnaziuS Loyola oder wie die gestrafte Juno mittenin die Luft firirte Zinshenne wahrzunehmen; er ging derunbegreiflichen geraden Aszension des aeronautischen Thiersnach und sah endlich oben den Hebungbedienten mit seinemthierischen Magnetismus stehen, der aus dem Hühnerhofedie Lose zum Essen zog.... Er machte aber der Hühnerbaizewider alles Erwarten noch früher ein Ende als dem Regal-Kollcgio.

Fixlein schritt nach Hause unter dem Abend-Trompeter-stückchen der Thurm-Schalllöcher und nahm unterwegs höflichvor den leeren Fenstern des Schlosses den Hut ab: vor-nehme Häuser waren ihm so viel wie vornehme Leute, wiein Indien die Pagode zugleich den Tempel und den Gottbedeutet. Der Mutter brachte er erlogene Grüße mit, dieihm authentische zurückgab, weil sie Nachmittags mit ihrerhistorischen Zunge und mit ihren natursorschenden Au-gen bei der weißmoussclinen Thiennette gewesen war. Die