Erster Zettelkasten.Hundstagfericu — Visiten — eine Hausarme von Adel.
(§gidius Zebedäus Firlcin war gerade acht Tage wirkli-cher Quintuö gewesen und hatte sich warm doziret, als dasGlück ihm vier erquickende, mit Blumen und Streuzuckerüberschüttete Kvllazionen und Gänge auf den Eßtisch setzte:eS waren die vier Kanikularwochen. Ich möchte noch denTodtenkops deö guten Mannes streicheln, der die Hundöferienerfand: ich kann nie in ihnen spazieren gehen, ohne zu den-ken: jetzt richten sich im Freien tausend gekrümmte Schul-leute empor und der harte Ranzen liegt abgeschnallet zuihren Füßen und sie können doch suchen, was ihre Seele liebhat, Schmetterlinge — oder Wurzeln von Zahlen — oderdie von Worten — oder Kräuter — oder ihre Geburtdörfer.
Seines suchte unser Firlein. Er rückte aber erst amSonntage — denn man will auch wissen, wie Ferien inder Stadt schmecken — mit seinem Pudel und einem Quin-taner, der seinen grünen Schlafrock trug, ans dem Stadt-thor aus: es thauete noch, und als er schon hinter denGärten lief, stießen erst die Waisenhauökinder mit einemMorgenliede in die Kehlen aus Trompetentertur. Die Stadt