Jünglings Angesicht und er hob sein Auge groß zu denSternen und sagte zu dem Unendlichen: „Vater, ich gehe„mit meinen Schwestern hinab ins Leben und beschirme alle,„die mich dulden. Bedecke die ätherische Flamme mit einem„schönen Tempel: sie soll ihn nicht entstellen und verwüsten.„Schmücke die schöne Seele mit dem Laube aus Erdenreizen,„es soll ihre Früchte nur beschirmen, nicht verschütten. Gib„ihr ein schönes Auge, ich will es bewegen und begießen;„und leg' in die Brust ein weiches Herz: es soll nicht aus-einander fallen, eh' eS für dich und die Tugend geschlagen.„Und unbefleckt und unzerrüttct will ich die Blume, in eine„Frucht verwandelt, aus der Erde wieder bringen. Denn„auf die Berge und auf die Sonne und unter die Sterne„will ich fliegen und sie an dich erinnern und an die Welt„über der Erde. In das weiße Licht dieses Monds will ich„die Lilie meiner Brust verwandeln und in das Abendroth„der Frühlingnacht die Nosenknospen in meinem Kranz und„sie an ihren Bruder erinnern — in den Tönen der Musik„will ich sie rufen und von deinem Himmel mit ihr reden„und ihn aufthun vor dem harmonischen Herzen — mit den„Armen ihrer Eltern will ich sie an mich schließen, und in„die Stimme der Dichtkunst will ich meine verbergen und„mit der Gestalt ihres Geliebten meine verschönern. — Ja,„mit dem Gewitter der Leiden will ich über sie ziehen und„den leuchtenden Regen in ihre Augen werfen und ihre Augen„nach den Höhen und nach den Verwandten richten, von de-„ncn sie kömmt. O, ihr Geliebten, die ihr eueren Bruder„nicht verstoßet, wenn euch nach einer schönen That, nach„einem harten Sieg ein süßes Sehnen euer Herz auödchnt,„wenn in der Sternennacht und vor dem Abendroth euer
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