Druckschrift 
7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
45
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Jünglings Angesicht und er hob sein Auge groß zu denSternen und sagte zu dem Unendlichen:Vater, ich gehemit meinen Schwestern hinab ins Leben und beschirme alle,die mich dulden. Bedecke die ätherische Flamme mit einemschönen Tempel: sie soll ihn nicht entstellen und verwüsten.Schmücke die schöne Seele mit dem Laube aus Erdenreizen,es soll ihre Früchte nur beschirmen, nicht verschütten. Gibihr ein schönes Auge, ich will es bewegen und begießen;und leg' in die Brust ein weiches Herz: es soll nicht aus-einander fallen, eh' eS für dich und die Tugend geschlagen.Und unbefleckt und unzerrüttct will ich die Blume, in eineFrucht verwandelt, aus der Erde wieder bringen. Dennauf die Berge und auf die Sonne und unter die Sternewill ich fliegen und sie an dich erinnern und an die Weltüber der Erde. In das weiße Licht dieses Monds will ichdie Lilie meiner Brust verwandeln und in das Abendrothder Frühlingnacht die Nosenknospen in meinem Kranz undsie an ihren Bruder erinnern in den Tönen der Musikwill ich sie rufen und von deinem Himmel mit ihr redenund ihn aufthun vor dem harmonischen Herzen mit denArmen ihrer Eltern will ich sie an mich schließen, und indie Stimme der Dichtkunst will ich meine verbergen undmit der Gestalt ihres Geliebten meine verschönern. Ja,mit dem Gewitter der Leiden will ich über sie ziehen undden leuchtenden Regen in ihre Augen werfen und ihre Augennach den Höhen und nach den Verwandten richten, von de-ncn sie kömmt. O, ihr Geliebten, die ihr eueren Brudernicht verstoßet, wenn euch nach einer schönen That, nacheinem harten Sieg ein süßes Sehnen euer Herz auödchnt,wenn in der Sternennacht und vor dem Abendroth euer