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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
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Wir stiegen beide unten aus unweit einer alten Säule,vor der ich nie ohne einen Seufzer über den rauhen Druck,womit die harten Riesenhände des Schicksals uns weicheRaupen und Gulliver ergreifen und tragen, vorbeigcgangcnbin; diese Niesenhände schienen heute die Säule wie eineHermes- und Gedächtnißsäule hingestellt zu haben für dasschwache Gedächtniß des Menschenherzens. Paulline wußtevon nichts; aber ich führte sie an den unscheinbaren Pilasterund erklärte ihr indem ich ihr's vorher zeigte was dieverwitterte brüchige weibliche Gestalt, über die ein Wagengeht, aus der elenden erhobenen Arbeit des Pilasters bedeute.Die umliegenden Dorfschaften berichten nämlich, daß einmaleine Braut, die auf dem Kammerwagen von dem sonst stei-lcrn Bindlocher Berg den Armen ihres Bräutigams untereinem Gewitter mit scheugewordenen Pferden entgegenfuhr,unter die Räder gestürzt und vor seinen gemarterten Auge»den getäuschten hoffenden Geist aufgcgeben habe. Paullinekonnte schwerlich, zumal da der Mond hinter dem Abend-rauche dämmerte, die verwaschene Skulptur dieses veraltetenJammers mehr lesen; aber ihr getroffnes weiches Herz goß,besonders so nahe an der ähnlichen Lage, gern das Abend-opfer einer fortrinnenden Thräne über die unbekannte zerstörteSchwester nieder, deren gebrochenes Gebein nun schon alsStaub vielleicht aus dem Staubbeutel einer Blumeumherirret, indeß der Geist, der es sonst bewegte, auf derewigen Bergstraße durch die Zeit den auffliegenden Staub,den er einmal machte und zurückließ, kaum mehr, wenn ersich umsieht, wird bemerken können. Und hier neben derSiegessäule der Marter und unter dem großen Himmel der