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überirdischen Menschen, an, und hatte keinen Mnth zur Frageüber das Räthscl. Er hals ihr unter sanften Thräncn auf undsagte: „aber verlassen Sic, Unschuldige, diese Traucrstätte, auf„die schon so viel Thronen gefallen find — für Ihr Herz hat„das mciuigc kein Geheimnis mehr — ach ich kann Ihnen„alles sagen, und ich sag' Ihnen auch alles." Er führte sieüber die stillen Todtcn hinauf durch die Hintcrpforte desGottesackers hinaus; aber sie hing, unter dem Ersteigen dernächsten Anhöhe, schwer, matt und immer zusammcnschaudcrndan seinem Arm, und blos die Thräncn, welche die Freude, dieaufgelösctc Angst, der Kummer und die Ermattung mit ein-ander aus ihren Augen trieben, fielen wie erwärmter Balsamauf das kalte, zerspaltcnc Herz.
Aus der schwer erklommenen Höhe setzte sich die müdeKranke nieder — und die schwarzen Wälder der Nacht lagenvon weißen Ernten gegittert und von dem stillen Lichtmccrdes Mondes durchschnitten vor ihnen, die Natur hatte dcu ge-dämpfte» Lautcnzug der Mitternacht gezogen, und neben Na-talien stand ein thcucrcr Aufcrstandner. Er erzählte nunLcib-gebers Bitten — seine kurze Sterbens-Geschichte -— seinenAufenthalt beim Grafen — alle Wünsche und Thräncn seinerlangen Einsamkeit — seinen festen Entschluß, sie lieber zufliehen, als ihr schönes Herz mündlich oder schriftlich zn be-lügen und zu verwunden — und die Entdeckungen, die er demVater ihrer Freundin schon gemacht. Sic hatte bei dem Be-richte seiner letzten Minute und seines ewigen Abschiedes vonLcnettcn geschluchzct, als wäre alles wahr gewesen. Sie dachtean vieles, als sie blos sagte: „ach. Sie haben sich blos für„fremdes Glück geopfert, nicht für eignes. Doch werden Sie