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„sie ließe ihr Leben so freudig für ihren Mann, wie er für„sic — und ich wünsche oft nichts, als daß mein Vormann,„ihr guter, unvergeßlicher, erster Ehcherr, Siebenkäs, der zu-weilen seine kleinen Launen hatte, ein Zuschauer des Wohlbe-„findens seyn könnte, worin gegenwärtig seine thcuere Lenette„schwimmt. Sie beweint ihn jeden Sonntag, wo sic vor dem„Gottesacker vorübcrgcht; doch bekennt sie- auch, daß sie es„jetzo besser habe. Leider muß ich erst so spät von meiner„Frau vernehmen, in welchen erbärmlichen Umständen sich der„Selige mit seinem Beutel befunden; wie würde ich sonst ihm„und seiner Gattin unter die Arme gegriffen haben, wie es„einem Christen gebührt! — Wenn der Selige, der jetzo mehr„hat als wir alle, in seinem Glanze herabsehen kann auf uns:„so wird er mir gewiß verzeihen. — Ich halte ergebenst um„eine baldige Antwort an. Ein Grund der Herausgabe der„vormundschaftlichen Gelder möchte dieß mit seyn, daß H. Heim-licher, der im Ganzen ein rechtschaffener Mann ist, nun nicht„mehr vom H. von Meyern verhetzet wird; beide haben sich„nun stadtkundig ganz mit einander übcrworfen, und letzter„hat sich in Baircuth von fünf Verlobten losgcmacht und tritt„gegenwärtig mit einer Kuhschnapplerin in den Stand der„h- Ehe.
„Meine Frau ist ihm so gram, als es die christliche Liebe„nur erlaubt, und sie sagt, wenn er ihr begegne, sei ihr wie„einem Jäger, dem am Morgen eine alte Frau in den Weg„tritt. Denn er habe zu manchem unnützen Vcrdrusse mit„ihrem Manne geholfen; und sie erzählt mir oft mit Ver-gnügen davon, wie hübsch Sic, Hochgeehrtester H. Inspektor,„manchmal diesen gefährlichen Menschen abgekappt. In mein„Haus wagt er jedoch keinen einzigen Tritt. — Für heute