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„der rachsüchtige Arzt) hat, wie es scheint, die Hitze hinläng-lich tcmpcrirt, da er kalt ist." — Es that Leil'gebern wehund er sagte: „Leider, leider! Inzwischen thatcn wir, was wir„konnten, und brachten ihm Ihr Brcchpulvcr hinunter —- er„gab aber nichts von sich als die schlimmste Krankheitmatcrie„des Menschen, die Seele. Sie sind, H. Protomedize, Zcnt-„oder Fraisherr, mit dem Gericht über Blntrnnst oder mit„der hohen Frais bcliehcn; da ich aber als Advokat nur„die niedere Gerichtbarkcit ansübe: so dürft' ich ans keine„Weise etwas wagen, am wenigsten das Leben des Mannes,„oder was würde er sonst nicht für ein Gesicht dazu gemacht„haben."
„Nn, er hat auch eins dazu gemacht, und ein langes, das„hippokratische," versetzte nicht ohne Witz der Arzt;—freund-lich crwiedcrtc jener: „ich muß cs Ihnen glauben, da ich als„Laie dergleichen Gesichter selten zu sehen kriege; Aerzte aber„die hippokratische Physiognomik täglich bei ihren Kranken„treiben können; wie denn der Arzt von Praxis sich durch einen„gewissen Scharfblick auszcichnet, womit er den Tod seiner„Pazienten voranssagt; eine Unmöglichkeit für jeden andern,„der kein Heilkünstler ist und nicht viele hat abfahren sehen."
„Sie als ein so exzellenter Kunstverständiger — fragte„Oelhafcn — haben natürlicher Weise Senfpflaster dem„Kranken ans die Füße applizirt; nur daß sic freilich nicht„mehr zogen?"
„Auf die Gedanken und Sprünge — versetzte Leibgebcr„— kam ich wol, dem Seligen knnstgemäß die Füße mit Senf„und Sauerteig zu besohlen, und die Waden mit Zugpflastern„zu tapezircn; aber der Pazient, von jeher, wie Sie wissen,„ein spöttischer Patron, nannte dergleichen das medizinische