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„glücklich bei mir" .... Die schluchzenden Herzen ersticktendie Stimme, und nur die Thräncn konnten strömen — eindurstiger, saugender Schmerz schwoll aus dem ermattenden,ausgelccrten Herzen, und er wiederholte: „nein, nein, bei mir„hattest du wahrlich nichts, nichts, nur Thräucu — aber das„Schicksal wird dich beglücken, wenn ich dich verlassen habe."Er gab ihr den letzten Kuß und sagte: „lebe nun froh undlasse mich ziehen!" — Sie wiederholte unter tausend Thräncn:„Du wirst ja gewiß nicht sterben." Aber er drängte und hobdie Zusammensallendc von seinem Herzen weg und ries feier-lich : „cs ist vorüber — das Schicksal hat uns geschieden —„es ist vorüber." — Heinrich zog die Weinende sanft hinwegund weinte selber und verwünschte seinen Plan und winkte denSchulrath nach und sagte: „Firmian will jetzt ruhen!" Die-ser kehrte sein schwellendes, von Qualen zerstochenes Angesichtab gegen die Wand. Lcncttc und der Rath trauerten zusam-men in der Stube — Heinrich wartete das Zusammensinkender hohen Wogen ab -—dann fragte er ihn leise: „jetzt?" Fir-mian gab das Zeichen, und sein Heinrich schrie sinnlos: „o,er ist gestorben!" und warf sich mit wahren heißen Thräncn,die wie Blut aus dem nahen blutigen Nisse stürzten, über denUnbeweglichen, um ihn gegen jede Untersuchung zu bedecken.Ein trostloses Paar stürzte aus der Stube aus zweite — Le-ncttc wollte über den abgckchrtcn Gatten fallen und ries schmerz-lich: „ich mußj ihn sehen, ich muß noch einmal Abschied nehmenvon meinem Mann." Aber Heinrich befahl, vertrauend, demRathc, die Trostlose zu halten und hinauszubringcn. Das erstewar er im Stande — wiewol seine eigne Fassung nur eineerkünstelte war, die den Sieg der Religion über die Philoso-phie erweisen sollte — aber er vermochte sic nicht hinauszu-