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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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das nun dem Pazicnten aus seinem eignen Beutel zu bezah-len bleibt.

Der gute Heinrich hatte aber in einen neuen Krieg gegenStiefeln nud Lenctten zu ziehen; bis sich Firmian mit derVersicherung als Vermittler darein schlug, er hätte ohnehindas Brechpulvcr weggcwiescn, da sich damit ach, er meint'cs bildlich eine alte Brustkrankhcit und einige gordischeLungenknoten, die Knoten seines Erdcnschauspiels, schlechtvertrugen.

Inzwischen war doch nicht zu verhehlen er mochte sichverstellen, wie er wollte daß cs mit ihm schlechter undschlechter werde; jeden Augenblick stand der Rikoschetsehnsi desSchlages bevor.Es ist Zeit, sagte Firmian, das; ich testirc: ich sehne mich nach dem Landschrciber." Dieser Schreibersetzt bekanntlich, nach dem Kuhschnappelischcn Dorf- und Stadt-rechte, alle letzte Willensvcrfügnngen ans. Endlich trat erherein, der Landschrciber Börstel, eine welke, eingcdorrteSchnecke, mit einem runden, scheuen, horchenden Knopfplattcn-Angesicht voll Hunger, Angst und Aufmerksamkeit. Das Fleisch,dachten viele, sei nur, wie die neue schwedische Stcinpappe,über die Knochen aufgcschmiert.Was solle (begann Börstel)Dencnsclbcn heute niederschreiben?"Mein zierlichesKodizill sagte Sicbcnkäs lassen Sie aber vorher eineund die andere verfängliche Frage, wie man vor Testatorenpfleget, an mich ergehen, um unter der Hand auszuholcn,ob ich meinen Verstand noch habe." Dieser fragte:fürwen nehmen Selbige mich?" -Für den H. LandschrciberBörstel" antwortete Pazient.Das ist, versetzte Börstel,nicht nur recht richtig, sondern es legt auch an den Tag,daß Sic wenig oder nicht phantasiren und es mag