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das nun dem Pazicnten aus seinem eignen Beutel zu bezah-len bleibt.
Der gute Heinrich hatte aber in einen neuen Krieg gegenStiefeln nud Lenctten zu ziehen; bis sich Firmian mit derVersicherung als Vermittler darein schlug, er hätte ohnehindas Brechpulvcr weggcwiescn, da sich damit — ach, er meint'cs bildlich — eine alte Brustkrankhcit und einige gordischeLungenknoten, die Knoten seines Erdcnschauspiels, schlechtvertrugen.
Inzwischen war doch nicht zu verhehlen — er mochte sichverstellen, wie er wollte — daß cs mit ihm schlechter undschlechter werde; jeden Augenblick stand der Rikoschetsehnsi desSchlages bevor. „Es ist Zeit, sagte Firmian, das; ich testirc:„— ich sehne mich nach dem Landschrciber." Dieser Schreibersetzt bekanntlich, nach dem Kuhschnappelischcn Dorf- und Stadt-rechte, alle letzte Willensvcrfügnngen ans. — Endlich trat erherein, der Landschrciber Börstel, eine welke, eingcdorrteSchnecke, mit einem runden, scheuen, horchenden Knopfplattcn-Angesicht voll Hunger, Angst und Aufmerksamkeit. Das Fleisch,dachten viele, sei nur, wie die neue schwedische Stcinpappe,über die Knochen aufgcschmiert. „Was solle (begann Börstel)„Dencnsclbcn heute niederschreiben?" — „Mein zierliches„Kodizill — sagte Sicbcnkäs — lassen Sie aber vorher eine„und die andere verfängliche Frage, wie man vor Testatoren„pfleget, an mich ergehen, um unter der Hand auszuholcn,„ob ich meinen Verstand noch habe." — Dieser fragte: „für„wen nehmen Selbige mich?" -— „Für den H. Landschrciber„Börstel" antwortete Pazient. — „Das ist, versetzte Börstel,„nicht nur recht richtig, sondern es legt auch an den Tag,„daß Sic wenig oder nicht phantasiren — und es mag