meinem Tode von mir mehr soll gezogen haben, als von irgendeinem Einsetzer? Dich sind meine Grundsätze; aber dem Ar-menadvokatcn darf ich nachrühmen, daß die seinigen wenig vonmeinen abweichen. Er war blos in Baireuth dem freundschaft-lichen Sturm und Drang seines Lcibgebers mit seinem sonstwahren Herzen gegen einen Freund erlegen, welchem er jedenWunsch, am meisten sein eignes Versprechen, erfüllte. Leib-gebcr hatte ihn in jenem begeisterten Augenblicke mit seiner-wilden wcltbürgerlichen Seele berauscht, welche auf ihrer band-losen Seelenwandernng des ewigen Reifens zu sehr das Lebenfür ein Karten- .und Bühncnspiel, für ein Glück- und Com-merz-Spiel, für eine Opera Iiulla und seria zugleich ausah.Und da er noch dazu Leibgebers Geldverachtung und Geld-mittel kannte und seine eignen dazu: so ging er eine an sichunrechtliche Rolle ein, deren strafende Peinlichkeit unter demDurchführen er so wenig voraussah als die Büßpredigt ausGotha.
- — Und doch hatt' er von Glück zu sagen, daß nur derBeckcrsche Anzeiger hinter den Strohwittwcnstuhl Nataliensgekommen war, und nicht Lenettc. Himmel! hätte vollendsdiese mit ihrem seidncn Vergißmcin in der Hand (das Nichtwar fort) Firmians Adoptiv-Ehe erfahren! — Ich mag dieFrau nicht richten lassen und nicht richten. Aber hier willich allen meinen Leserinnen -— besonders einer darunter —zwei ausfallende Fragen herschreibcn: „Würden Sie nicht mci-„nem Helden für sein frommes und warmes Betragen gegen„dieses weibliche Paar, wenn nicht einen Eichen-, doch Blu-menkranz, oder wenigstens (weil er aus seinem Herzen eine„Doppelsonatc durch vier weibliche Häudc spielen lässet)„nur ein Brustbouquet von Ihrem Nichterstuhle herunter-