Achtzehntes Kapitel.
Nachsommer der Ehe — Vorbereitungen zum Sterben.
^)b es gleich Sonntag war, nnd der Spezial (der Super-intendent) so wenig als seine Zuhörer ein Auge aufmachte,weil er, wie diele Geistliche, mit zugedrückten — physischen —Augen predigte: so holte doch mein Held beim Spezial seinenGeburtschcin ab, weil dieser bei der Brandenburgischcn Witt-wenkasse unentbehrlich war.
Leibgebcr hatte das Ucbrige zu besorgen unternommen.Genug davon! denn ich spreche nicht gern viel von der Sache,seitdem mir vor mehren Jahren der Reichs-Anzeiger — alsschon längst die Sicbcnkäsische Kasscnschuld bei Heller nndPfennig berichtigt gewesen — öffentlich vorgehalten, ich brächtedurch den letzten Band des Siebenkäs Sitten und Wittwcn-kaffen in Gefahr, und er, der Anzeiger, habe mich deshalbnach seiner Art derb vorzunehmcn. Aber bin ich nnd derAdvokat denn Eine Person? Ist cs nicht jedem bekannt, daßich — wie mit meiner Ehe überhaupt, so noch besonders —mit der preußischen Zivilwittwenkasse ganz anders umgehe alsder Advokat — und daß ich ckuto weder zum Schein, nochim Ernste mit Tod abgegangen, so viele Jahre hindurch ichauch schon in gedachte preußische Kasse ein Bedeutendes cin-gezahlt? Ja will ich nicht sogar — ich darf cs wol versichern— der Kasse noch recht lange Zeiten fort, wenn auch zu mei-nem Schaden, jährlich das Gesetzte entrichten, so daß sie bei