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„gcbrochnes Mutterauge über ihrer Welt und blicket warm an„alle Herzen, au böse und gute? — Ja, du Ewiger, wir„alle hier geben jetzt allen deinen Wesen unsre Hand und„unser Herz und wir hassen nichts mehr, was du geschaffen„hast."
Wir waren fortgerissen und umfaßten uns mit Thränenohne Worte im ersten Dunkel der Nacht. Auf der Begräb-nißstelle der Sonne stand der Zodiakalschein als eine rotheGrabes-Pyramide und loderte unbeweglich in die stumme blaueTiefe hinauf.
Die Stadt Gottes, die hoch über der Erde schwebt, er-schien aus der, ewigen Ferne, auf den Bogen der Milchstraßegebauct, mit allen ihren angezündeten Sonnenlichtern.
Wir stiegen den Berg herab —- jede Stelle der Erde warjetzo ein Berg — eine unsichtbare Hand trug die Seele überden dunkeln Dunstkreis und sie schauete wie von Alpen her-ab, und sie sah nichts als die glänzenden Spitzen andrer Ge-birge, und alles Niedrige, alles Tiefe, alle Gräber und allekleine Ziele und Laufbahnen der Menschen waren mit einemgroßen Duste zugehüllt. .
Wir verloren uns von einander in die Gänge, aber inunfern Herzen waren wir alle beisammen — wir kamen wie-der zu einander, aber in unserer Seele blieb die Stille unge-stört, denn jedes Herz schlug wie das andere, und ein Gebetwar von einer Umarmung in nichts verschieden als in derEinsamkeit. —
Die zerstreueten Flammen unserer Gefühle hatten sichallmälig in unserm Geiste zusammengezogen zu einer heißenSonncnkugel, und kleine Minuten zu einer Ewigkeit, wie die