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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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nicht mehr als scchsen nehmen, als Firmian aus einer genoß.Trinken aber macht' er wie uns glaubwürdige Geschicht-schreiber melden etwas, und Wein ohnehin, und in derEile dazu, denn sür Lcibgeber könnt' er überhaupt heute nichtselig genug sehn; weil ebcu letzter, an und für sich sonst nichtleicht von Herzen und Gefühlen ergriffen, eine desto unaus-sprechlichere Freude darüber empfand, daß sein lieber Firmianendlich einmal einen höchsten Glück- und Pol- und Ruhestcrnam Himmel über sich bekommen, welcher ihm nun die Blüte-zeit seiner so dünngcsäeten Blumen linde erwärme und bestrale.

Durch seinen eiligen Doppelgeuuß gewann er der Sonneden Vorsprung ab, und kam wieder vor das sonuenrothc Schloß,dessen Fenster so der prächtige Abend in Feuer vergoldete.Natalie stand außen auf dem Balkon wie eine überglänzteSeele, die der Sonne nachfliegeu will, und hing mit ihrengroßen Augen an der leuchtenden, erschütterten Welt-Rotundavoll Kirchcngcsaug, und an der Sonne, die wie ein Engelaus diesem Tempel niederflog, und am erleuchteten heiligenGrabe der Nacht, in das die Erde sinken wollte.

Noch unter dem Gitter des Balkons, auf den ihn Nataliewinkte, gab ihm Heinrich seinen Stock:heb' ihn auf ichhabe andere Sachen zu tragen willst du mich haben, so pfeif'!"

Der gute Heinrich trug physisch und moralisch hinter einerzottigen Bären-Brust das schönste Mcuschenherz.

Glücklicher Firmian, ungeachtet deiner Bedrängnisse! Wenndu jetzo durch die Glasthürc auf den eisernen Fußboden hin-austrittst: so sicht dich die Sonne an, und sinkt noch einmal,und die Erde deckt ihr großes Auge, wie das einer sterbendenGöttin zu! Dann rauchen die Berge um dich wie Altäre

aus den Wäldern rufen die Chöre die Schleier des

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