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Tasche und gab cs schweigend bin. Es war ein Bestallung-schrciben vom Grafen von Vaduz, das Leibgebern zum In-spektor des Vaduzer Ober-Amts erhob. Er reichte ihm dannein durchsichtiges Handbricschen vom Grafen. Während esFirmian las, brachte er seinen Taschcnkalendcr heraus undmurmelte kalt vor sich: „vom Quatember — (lauter) nichtwahr am Quatember nach Pfingsten soll ich cinziehcn? —- Dasist von heute, als am Stanislaustag — höre, ach Stanislaus-tag! — eins — zwei — drei — vier — vier snufthalbeWoche." —
Als ihm cs Firmian freudig wieder zulangte: schob er'szurück und sagte: „ich Hab' es eher gelesen als du — steck'es wieder ein. Schreib' aber dem Grasen heute lieber alsmorgen!"
Aber darauf kniete Heinrich in einer feierlichen leiden-schaftlichen und humoristischen Begeisterung, die der Wein höhertrieb und weiter gab, mitten auf einen langen schmalen Gang,der zwischen den hohen Bäumen des dicksten Lnsthains einunterirdischer schien, und dessen weite Perspektive sich in Ostenmit der vertieften Kirchthurm-Fahnc wie mit einem Drehkreuzschloß; er kniete nieder gegen Westen und sah durch den langengrünen Hohlweg starr blos nach der auf die Erde wie eineglänzende Sternschnuppe fallenden Abendsonne, deren breitesLicht wie vergoldetes Frühling-Waldwasser oben den langengrünen Gang vom Himmel hcreinschoß — er sah starr in sieund fing geblendet und umleuchtct an: „ist jetzo ein guter„Geist um mich — oder ein Genius von mir oder von die-„scm da — oder lebt deine Seele über deiner Asche noch, du„alter, tief cingeschlosscner, guter Vater — so komme näher,„alter, dunkler Geist, und thue deinem närrischen Sohne, der