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nur Eile ohne Rechnen war hier das Gute und Schöne. Siehob das Kind empor und reichte cs den Frauen hinauf; Sie-benkäs und Lcibgebcr aber ergriffen ihre Hände und hobendie Feurige und Seelenrothwangigc leicht ans die Beckenküste.„Was ist's denn? Es schadet ja nichts," sagte sie lachendzum erschrocknen Siebenkäs und eilte mit den verblüfftenFreundinnen davon, nachdem sie Lcibgcbcrn gebeten, morgenAbends gewiß mit seinem Freunde in die IHtaisis zu kom-men. „Dieß versteht sich, aber ich allein komme schon Früh-morgens" hatt' er versetzt.
Beide Freunde hatten jetzt sich und Einsamkeit sehr vonnöthcn; Lcibgebcr konnte, von neuem aufgeregt, die Birkenwal-dung kaum erwarten, wo er das vorige Gespräch über FirmiansHans- und Ehclage gar hinauszuspinnen vorhatte, lieberNatalie bemerkte er gegen den verwunderten Freund nur flüch-tig, eben dich sei, was er an ihr so liebe, ihre entschiedeneAufrichtigkeit im Handel und Wandel und ihre männliche Hei-terkeit, in welcher Menschen und Armuth und Zufälle nurals leichte lichte Sommcrwölkchcn schwämmen und verflögen,ohne ihr den Tag zu trüben.
„Was nun dich und deine Lcnctte anbelangt" -— fuhr erin der waldigen Einsamkeit so ruhig fort, als hätte er bishergesprochen— „so nahm' ich, wenn ich an deiner Stelle wäre,„ein zertheilcndes Mittel und schaffte mir den schweren Gallen-„stcin der Ehe heraus. Wenn ihr noch Jahre lang mit eueren„Haar- und Beinsägcn auf dem ehelichen Bande hin und her„kratzet und streicht: so könnt' ihr's vor Schmerzen nicht„mehr anshaltcn. Das Ehcgericht thut einen derben Schnitt„und Riß — entzwei seid ihr."
Sicbenkäs erschrak über die Ehescheidung, nicht als ob