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von dem verdammten Sturm, in dem ich auf die See und zur
— Welt kam. Sie können sich verstellen, wenn der Banch-gürtel — der Dempgürtel — der Nordgürtcl des großen Bram-segels (wiewol cs mit den Schooten des Schönfahrsegels nochschlechter stand) — wenn ferner die große Stängcstag, dergroße Lauser, Tackcl und Mantel — gar nicht zu gedenkender Brassen der Bovcnblindenrce — wenn solche des Seewe-sens gewohnte Dinge, sag'ich, halb ums Leben kamen: so war'sein ordentliches Mcerwnnder, wenn ein so zartes Wesen, wieich damals war, seines darin anznfangen vermochte. Ich hattedamals nicht so viel Fleisch auf dem Leibe, als gegenwärtigFett, und mochte in allem vier Nürnberger Pfund mit Aus-schlag wiegen, welches jetzo, wenn wir den besten anatomischenTheatern glauben dürfen, das Gewicht meines bloßen Gehirnsallein ist. Ich war noch dazu ein blutjunger Anfänger, deryoch nichts von der Welt gesehen als diesen teuflischen Sturm
— ein Mensch von wenig Jahren nicht so wol, als von garkeinen, wiewol alle Leute ihr Leben um neun Monate höherbringen, als das Kirchenbuch besagt — weichlich, und gegenalle medizinische Regeln gerade in den ersten neun Monatenmeines Lebens zu warm und cingewindclt gehalten, anstattdaß man mich auf die kalte Lust in der Welt hätte vorbcreitensollen — so viertelwüchfig als ein solcher zarter Blütcnknopf,und weichflüssig wie die erste Liebe, erregte ich in einem solchenWetter keine größeren Erwartungen (ich quäkte mit Mühe ein-odcr zweimal in den Sturm), als daß ich anslöschcn und ans-lebcn würde, noch eh' es sich anshellcte. Man wollte michnicht gern ohne ehrlichen Namen und ohne alles Christenthumaus der Welt laßen, aus der man ohnehin noch weniger mit-nimmt, als man mitbringt. Nun war nichts schwerer, als
Jean Paul's ausgew. Werke. IX. <2