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„ich dir schon heute oder morgen oder übermorgen meine Mystc-,.i-tcn ans meinem in deinen setzte; nur so viel darf ich dir„entdecken, daß deine Auswahl aus des Teufels Papieren (dein„Abendblatt enthält schon mehr von Krankhcitmatcric) ganz„göttlich ist und sehr himmlisch und recht gut und nicht ohne„Schönheiten, sondern vielleicht passabel." — Leibgebcr deckteihm nun seine ganze freudige Ucbcrraschung auf, daß er, derAdvokat, in einem Klcinstädtchcn, das nur Krämer- und Jn-ristenscelen sammt einiger daran gehängter hoher Obrigkeit be-leben, sich in seiner Satire zu solcher Kunstfreihcit und Rein-heit habe erhöhen können; und in der That Hab' ich wolselber, weijn ich die Auswahl ans des Teufels Papieren las,zuweilen gesagt: ich hätte nicht einmal in Hof im Voigtland,wo ich sonst manches scherzend geschrieben, dergleichen machenkönnen.
Leibgebcr setzte dem Lorbeerkranzc die Krone aus durchdie Versicherung, er könne leichter laut und mit beiden Lippenlachen über sämmtlichc Welt als leise und mit der Feder undnach erprobten Kunstrcgcln. — Sicbcnkäs war über das Lobaußer sich vor Lust; aber es verdenke die Frcuöe doch niemanddem Advokaten oder irgend einem andern Schreiber — welchereinsam ohne Lobredncr die redlich gewählte Kunstbahn ohnedie Stütze der kleinsten Aufmunterung standhaft durchgeschrit-ten — wenn ihn nun am Ende des Ziels der Geruch einigerLorbeerblätter aus Freundes Hand gcwürzhast durchdringt undkräftigt und lohnt. Bedarf ja der Berühmte, sogar der An-maßende, der Nachwärmung durch fremde Meinung, wie vielmehr der Bescheidne und der Ungckanntc! — Aber glücklicherFirmian! In welcher Ferne, tief in Süd-Süd-West, zogenjetzt die Strichgewitter deiner Tage! Und man konnte, da die