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die Morgenlüfte über die Blumen und Gärten verwehten undstreneten. Endlich glänzte nichts mehr als die Sonne, vonnichts als dem Himmel umgeben. Unter diesem Glanze betrater das Lustlagcr und die Residenzstadt seines Geliebten, undalle Gebäude kamen ihm wie schimmernde, ans dem Aether gc-sunkne, festere Lust- und Zauberschlösser vor. Es war sonder-bar; aber er konnte sich nicht enthalten, von einigen hcrans-hängcnden Fcnstcrvorhängen, mit denen die Straßen-Zuglufttändelte, sich cinzubilden, als man sic hineinzog, die Unbe-kannte thn' cs, da doch um diese Zeit — wcil's erst 8 Uhrwar — eine Baircutherin so wenig ihren Blnmcnschlas be-schlossen haben konnte, als der rothe Hühnerdarm oder derAlpen-Pippau *).
Jede neue Straße erhitzte sein klopfendes Herz; ein klei-ner Irrweg gefiel ihm als Aufschub oder Zuwachs seinerWonne. Endlich kam er vor den Gasthof zur Sonne in seineSonnennähe, an die metallene Sonne, die diesen Irrster», wiedie astronomische, in sich riß. Er fragte unten nach der Zim-mer-Nummer des Herrn Leibgebers: „er logirte hinten hinaus„Nr. 8 (sagte man), aber er ist heute ins Schwäbische ver-weiset, er müßte denn noch droben seyn." Glücklicher Weisekehrte jemand von der Gasse in den Gasthof zurück, der dieSache bejahte und vor dem Advokaten wedelte; LeibgebersSaufindcr that's.
Ein Trcppenstnrmlaufcn >— ein Einbrüchen der Jubel-pforte — ein Fall ans geliebte Herz. . . . alles war eins. —Und nun zogen die öden Minuten des Lebens ungestört und
*) Das erste Gewächs öffnet sich Morgens nach 8 Uhr, derPippau um 11.