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chen, auf jeder Höhe warf er einige Pressende Ringe von Ver-engen Pnppe des winterlichen Lebens und Kummers ab, undfaltete die nassen Ober- und Unterfinget ans, nnd ließ sichvon den Mailüften mit vier ausgedehnten Schwingen in denHimmel unter tiefere Tagschmctterlinge und über höhere Blu-men wehen.
Aber wie kräftig fing das bewegte Leben an, in ihm zugährcn und zn bremsen, da er ans der Diamantgrube einesThales voll Schatten nnd Tropfen Herausstieg, einige Stufenunter dem Himmelthorc des Frühlings. — Wie aus demMeere, und noch naß, hatte ein allmächtiges Erdbeben eineunübcrschlichc neugcschaffne, in Blüte stehende Ebene mit jun-gen Trieben und Kräften herausgedrängt — das Feuer derErde loderte unter den Wurzeln des weiten Hangenden Gar-tens, und das Feuer des Himmels flammte herab und brannteden Gipfeln und Blumen die Farben ein — zwischen den Por-zellanthürmcn weißer Berge standen die gefärbten blühendenHöhen als Throngerüste der Fruchtgöttinncn — über das weiteLustlager zogen sich Blütenkelche und schwüle Tropfen als be-völkerte Zelte hinauf und hinab, der Boden war mit wim-melnden Bruttafcln von Gräsern und kleinen Herzen belegt,und ein Herz ums andere riß sich geflügelt, oder mit Floß-fcdern, oder mit Fühlsäden aus den heißen Brutzelten derNatur empor und sumste und sog und schnalzte und sang,und für jeden Honigrüffel war schon lange der Frcudenkelchaufgcthan. — Nur das Schooßkind der unendlichen Mutter,der Mensch, stand allein mit Hellen frohen Augen auf demMarktplatz der lebendigen Sonnenstadt voll Glanz und Lärm,und schaucte trunken rund herum in alle unzählige Gassen. —Aber seine ewige Mutter ruhte verhüllt in der Unermeßlich-
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