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Kovcntgardcn voll Gay'S Bettlcropern, wovon ich das Thea-tcrjournal hier für die halbe Erde schreibe. „Lenette, sagt'„er, wenn du einen Rath brauchst, so wende dich an den H.„Rath; er thut mir die Gefälligkeit und kommt öfters." Der *Pclzstiefcl gab die heiligsten Versicherungen, er komme täglich.Lenette half nicht, wie sonst, den Pclzstiefcl die Treppe hinabbegleiten, sondern blieb oben, zog die Hand aus der genähr-ten Geldtasche, deren ausgehungerte Magcnwände sich bishergerieben hatten, und schnappte sie ab. Es ist nicht wichtiggenug, wenn ich's anführe, daß Sicbenkäs sic bat, das Lichtihn ausschnäuzcn zu lassen, und sich nur niederznlcgcn, unddaß er der reizenden Gestalt mit jener verdoppelten Liebe, wo-mit die Menschen verreisen und ankommcn, den langen Ab-schicdkuß und das gerührte Lebewohl und die gute Nacht bei-nahe unter der Edcnthüre der Träume gab.
Die Abdankung des Nachtwächters trieb ihn endlich ausdem Schlafscsscl in den gestirnten wehenden Morgen hinaus.
Er schlich aber vorher noch einmal in die Kammer an dashcißträumcnde Roscnmädchcn, drückte ein Fenster zu, dessenkalte Zugluft heimlich ihr wehrloses Herz anfiel, und hieltseine nahen Lippen vom weckenden Kusse ab, und sah sie blosso gut an, als cs das Sternenlicht und das blasse Morgen-rots, erlaubten, bis er das zu dunkel werdende Auge beim Ge-danken wegwandte: ich sehe sic vielleicht znm letztenmal.
Bei dem Durchgänge durch die Stube sah ihn ordentlichihr Flachsrockcn mit seinen breiten farbigen Papierbändern,womit sie ihn aus Mangel an Seidcnband zierlich umwickelthatte, und ihr stilles Spinnrad an, das sic gewöhnlich indunkler Morgen- und Abendzeit, wo nicht gut zu nähen war,zu treten gepflegt; und als er sich vorstclltc, wie sie währendJean Maul's ausgeiv. Werke. IX. ^