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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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zions- und Diätengeldern dis nach Baireuth frankirc, einesPlanes wegen, dessen Spinnrocken die Spinnmaschinen derZukunft entweder zu Fall- und Galgenstricken meinesLebens, oder zu Treppenstricken und Ankerseilcn desselbenverspinnen müssen wenn für Dich solche und noch wichti-gere Dinge noch einen Reiz besitzen, Firmian: so zieh' umdes Himmels Willen Stiesel an und komm!"

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Bei deiner h. Freundschaft! sagte Sicbenkäs, ich zieheein Paar an, und sollte schon in Schwaben der Blitz desSchlagflusses aus dem blauen Himmel herabschlagcn, undmich unter einem Amarellenbaum voll Blüten treffen. Michhält nichts mehr."

Er hielt Wort: denn in 6 Tagen darauf sehen wir ihnNachts um 11 Uhr reisefertig mit frischer Wäsche am Leibeund in den Taschen mit einem Hutübcrzug auf dem Kopfe,der sich heimlich wieder mit einem alten seinen Hute geladenund gesättigt in neuesten Stiefeln (das vorsündflnthigePaar lag von seinem Posten unterdessen abgelöset in Garni-son), mit einer vom Pelzsticscl entlehnten Thurmuhr in derTasche srischgcwaschcn, rasirt und aufgekämmt nebenseiner Frau und seinem Freunde stehen, die beide hentc mitfroher, höflicher Aufmerksamkeit Niemand anschaucn, als denReisefertigen; aber sich nicht. Er nimmt noch in der Nachtvon beiden Wachenden Abschied, weil er nur im großen Sor-genstuhle übernachten und, wenn Lcnctte schnarcht, um 3 Uhrsich hinausmachcn will. Dem Schulrath übertrug erdasWitt-wenkassenamt bei der hinterlasscneu Strohwittwc, und dasThcatcrdircktorat, oder doch die Gastrollen, in seinem kleinen