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Siebenkäs macht' es jetzo seiner,Frau bekannt, daß ernichts mehr sprechen werde, nicht einmal vom Nothwendigstcn:nnd das blos deshalb, um nicht durch lange zornige Redenüber Reden, Waschen re. sich im Schreiben zu stören und zuerkalten, oder gegen sie sich zu erhitzen. Dieselbe gleichgültigeSache kann in zehn verschiedncn Tönen und Mißtöncn gesagtwerden; um also der Frau die Unwissenheit und Neugierdedes Tons, womit etwas gesagt werden konnte, zu lassen, sagt'er ihr, er werde nun nicht anders mit ihr sprechen, alsschriftlich.
Ich bin schon hier mit der besten Erörterung bei der Hand.
Der ernstschwere, bedachtsame Buchbinder ärgerte sich näm-lich das ganze Kirchenjahr über niemand so sehr, als überseinen Schliffe!, wie er sich ausdrückte, über seinen lustigenSohn, der die besten Bücher besser las, als band, der sie schiesund schmal beschnitt, und der dadurch, daß er die Bnchbinder-presse zu einer Buchdruckerpresse einschranbte, das nasse Werkzugleich verdoppelte nnd verdünnte. Dieß konnte nun derVater nicht ansehen: er erboßte sich so, daß er zu dem Teu-sels-Reichs-Kinde kein Wort mehr sagen wollte. Seine Pracht-gesetze nnd güldnen Regeln, die er dem Sohne über Einbändezuzusertigcn hatte, diese gab er seiner Frau als Reichspostrei-terin mit, die (mit der Nadel als Botenspicß) aus der fern-sten Ecke anfstand, und die Befehle dem Sohne, der nicht weitvom Vater planirte, überbrachte. Dem Sohn, der seine Ant-worten und Fragen wieder der Eilbotensrau mit cinhändigte,war ganz wohl bei der Sache zu Muthe: der Vater konnteweniger keifen. Dieser bekam es weg, nnd wollte nichts mehrmündlich verhandeln. Er suchte zwar seine Empfindung gegenden Sohn durch Mienenspiele auszudrücken, und beschoß, wie