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Mienen-Gestrick seines Gesichtes fest, damit cs nicht vor Fir-mians freundlich aufgelöstem zerführe, und hob an: „Herr Ar-„menadvokat, ich wollt' eigentlich das Geld für die Langische„Rezension abtragcn. Aber die Freundschaft heischet von miv,,etwas Wichtigeres, Sic zu ermahnen, daß Sie sich gegen„Ihre arme Frau hier betragen, wie ein wahrer Christ gegen„eine Christin." — „Oder noch besser (sagt' er); aber wovon„ist denn die Rede, Frau?" Sie schwieg verlegen. Sie hattevon dem Rath in dem Kattun-Prozeß Rath nnd Hülse be-gehrt, weniger, um beides zu bekommen, als um den Prozeßzu erzählen. Sic hatte nämlich, als sic der Rath im bitter-sten Gusse ihrer Augen überfallen, eben vorher den grillirtenstachlichtcn Raupcubalg wirklich in Versatz gesandt, weil sienach dem Ehrenschwurc ihres Mannes vorauswußte — da siesein Worthalten so wie seine Kälte gegen das Scheinen kannte,die gerade in der Noth am grimmigsten wurde — daß er ohneBedenken das lächerliche Gehörn auf seinem Kopfe feiltragenwerde durch den ganzen Ort. Sie hätte vielleicht vor demSeelsorger geweint und geschwiegen, hätte sie ihren Willennnd ihren Rock gehabt; da sic aber beides anfgcopfcrt hatte,so begehrte sic einen Ersatz, eine Rache. Sic hatte ihm an-fangs nur Beschwerden in unbenannten Zahlen vorgercchnct;als er aber weiter andrang, sprang ihr überfülltes Herz auf,nnd alle Leiden strömten heraus. Stiefel gab, zuwider denRechtsregeln und manchen Universitäten, immer dem KlägerRecht, weil dieser eher — sprach: die meisten Menschen haltendie Unparteilichkeit ihres Herzens für die Unparteilichkeitihres Kopfes. Stiesel schwur, er wolle ihrem Manne sagen,was zu sagen wäre, und der Kattun kehre noch heutezurück.