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tokoll ausnehmcn — sonst wird mir alles andere nicht geglaubt— daß sie leider an jenem Abende nichts zu scyn schien, alseine geflügelte, mit den durchsichtigen Schwingen vom klebri-gen Körper losgcmachtc Seele, die mit dem Schnlrathe —- alssie den Körper noch nmhattc — vorher in Licbebriefwcchsclgestanden, die aber jetzo mit wagrechten Flügeln um ihn schwebe,die ihn mit dem flatternden Gefieder anwche, die endlich, desSchwedens müde, einer beleibten Sitzstange von Körper zn-finkc, und die — es ist weiter kein anderer weiblicher bei derHand — in Lcncttens ihren mit angeschmiegtcn Schwingennicdcrfalle. So schien Lcnctte zu scyn. Warum war sie aberheute so? — Groß war hierüber Stiefels Unwissenheit undFreude, klein beides in Firmian. Eh' ich's sage, will ich dichbedauern, armer Mann, und dich, arme Frau! Denn warumsollen denn immer den glatten Strom eueres (und unsers)Lebens entweder Schmerzen oder Sünden brechen, und warumsoll er erst wie der Dnicpr - Strom nach dreizehn Wasser-fällen im schwarzen Meer der Gruft cinsinken? — Wes-wegen aber gerade heute Lcnctte ihr volles Herz für denRath beinahe ohne das Klostergitter der Brust vorzeigte, daswar, weil sie heute ihr — Elend fühlte, ihre Armuth: Stie-sel war voll gediegner Schätze, Firmian nur voll vcrerz-tcr <d. h. Talente). Ich weiß cs gewiß, sic hätte ihren Sie-benkäs, den sic vor der Ehe so kalt liebte, wie eine Gattin,in ihr so lieb gewonnen, wie eine Braut, hätt' er etwas —zu brocken und zu beißen gehabt. Hundertmal bildet eineBraut sich ein, sic habe ihren Verlobten lieb, da doch erst inder Ehe aus diesem Scherze — aus guten metallischen undPhysiologischen Gründen — Ernst wird. Lenette wäredem Advokaten in einer vollen Stube und Küche — voll Ein-