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Wasserhose über ihre und seine Tage: so wußte sie den Mannund seinen Mnth wie eine holländische Festung ganz unterWasser zu setzen und gab allen Thränen ein weites Bett.Warf hingegen einmal die Glücksonne einen Dczembersonncn-schein, nicht breiter als ein Fenster, in ihre Stube, so wußteLenette hundert Dinge zu thnn und zu sehen, um nur schö-nere nicht zu bemerken. Firmian hatte sich besonders vorge-nommen, vorzüglich diese paar Tage, wo er einen Guldenhatte, recht auszuspelzen oder abzurahmen, und das zweiteJanusgesicht, das über Vergangenheit und Zukunft blicken oderweinen wollte, dicht zu verhängen; — aber Lenette zerschlitzteden Schleier und wies auf alles. Ihr Mann versicherte mehrals einmal: „Traute, passe nur, bis wir wieder blutarm und„hundsübel d'ran sind: mit Freuden will ich dann mit dir„ächzen und lechzen!" Wenig vcrfing's. -— Nur einmal gabsic ihm anständig zur Antwort: „wie lange währt's, so ist„doch wieder kein Pfennig im Haus." Aber darauf wußt'er noch verständiger zu versetzen: „Sonach nicht eher willst„du einen heitern stillen Tag recht genießen, als bis man„dir Stein und Bein schwören kann, daß kein elender, dü-„stcrer, wolkiger nachkommt? Dann koste ja keinen. Welcher„Kaiser und König, und hätt' er Thronen auf dem Kopf und„Kronen unter dem Steiß, kann nur ans einen Post- oder„Landtag lang versichert sehn, daß beide nichts nebliges brin-„gen? Und doch genießt er rein seinen Hellen Tag in 8ans-„nouci oder Lollevus oder sonst, ohne weiter zu fragen, und„freuet sich des Lebens. (Sie schüttelte den Kopf). -— Ich„kann dir das Nämliche auch gedruckt und griechisch beweisen,"sagt' er, und trug in das ausgeschlagne neue Testament, aufgerade wohl vorlesend, die Stelle ein: „Verschiebst du die