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Sees, wie eine Laterne, der Käfig der Dohle oder des Chorsherab, um ihre dumpfe Stimme den Zuschauern zu nähern.„Ich bin in der That neugierig (sagte der Ritter zu seinemSohne), woher Er das Tragische nehmen wird." — „Doch!(sagte Roquairol, der bisher schweigend und unruhig und aufden Boden schauend auf- und abgegangcu war.) Nur mußich allgemein um Vergebung des Aufschubs ersuchen. Da ichim fünften Akte den Mond anrcde, so kann ich den wahrensehr gut brauchen, wenn ich nur gerade so anfangc, daß seinAufgang mit der letzten Szene zusammentrifft."
Endlich stieg er blaß werdend in den Charons - Nachen,wie er sagte, und fuhr allein hinüber. Dann schifften dieübrigen Spieler nach einander fort. Alle verloren sich hinterdie Bäume. Nun hob sich hinten in den zugclaubten Abend-Ländern der Insel die ewige Ouvertüre ans Mozarts DonJuan wie ein unsichtbares Geisterreich langsam und groß indie Lüfte.
„viublesse! " rief daraus der Bruder des Ritters zurDohle und klatschte dabei zum Zeichen in die Hände.
„Macht auf den Sarg (begann dumpf das Thier, be-gleitet von einzelnen lugubcrn Tönen des Orchesters) auf demGottesacker und zeigt zum letztenmale die Leicheubrust undSein trocknes Augenlied und daun drückt ihn zu auf immer."
Jetzt traten Lilia (Chariton) und Carlos (Dian) heraus,zwei Liebende noch in der ersten Zeit der ersten Liebe — nochkein trüber Thränenregen verschwcmmte den goldncu Morgen-thau — sie sind sich so treu. Lilia freuet sich mit ihm, daßjetzt ihr Bruder Hiort von seinen Reisen kommt und seinenJugendfreund Carlos als ihren ewigen findet. „Vielleicht ister auch recht glücklich" sagte Lilia. „O so gewiß (sagte