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„Schlag, jedes Giftkorn in den Kopf graben kann, nnd ver-schenkst auf einmal deine alte göttliche Freiheit — Schoppe,„ich weiß gar nicht, was ich von dir halten soll; wer irgend„etwas noch fürchtet im Universum, und war' es die Hölle,„der ist noch ein Sklave." —
Da ermannte sich der Mann und sagte, ich will das ha-ben, was ich fürchtete; und Schoppe trat näher an den brei-ten hohen Nebel und siehe! es war (man hätte sich gern aufder Stelle hineingcbcttet) nur der längste Traum vor demlängsten Schlaf, mehr nicht, was sie Wahnsinn nennen. Gehtman nun ans einige Zeit z. B. in ein Jrrhaus znm Scherz -so kann man den Traum haben, lässct es sich sonst alles sodazu an wie bei Manchem. Und dahinein will ich nun all-gemach sinken, in den Traum, wo an der Zukunft die Dolch-spitze abgebrochen ist nnd an der Vergangenheit der Rost ab-gewischt — wo der Mensch ohne Störung in dem Schatten-reich und dem Barataria-Eiland seiner Ideen das regierendeHaus allein ist und der Johann ohne Land und er wie einPhilosoph alles macht, was er denkt — wo er auch seinenKörper aus den Wellen und Brandungen der Außenwelt zieht,und Kälte, Hitze, Hunger, Nervenschwäche und Schwindsuchtnnd Wassersucht und Armuth ihn nicht mehr antasten und denGeist keine Furcht, keine Sünde, kein Jrrthum im Jrrhaus—- wo die 365 Träume jährlicher Nächte sich in einen einzi-gen, die flüchtigen Wolken in Ein großes Glut-Abendrothzusammcngewebt-
Da sitzt etwas Böses! Der Mensch muß im Standesehn, sich seinen Traum, seine gute fixe Idee — denn ein ho-her Amcishanfen der grimmigsten und der liebreizendsten wim-melt vor ihm — mit Verstand auszuklauben und zuzucignen.