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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Prosa der Zeit, über diese niedrige Pythonischc Schlange, diesich inuncr wieder verjüngt nachdem er lange so vor demVollmond der Vergangenheit im Glanze gestanden: so überzogsich auf einmal seine ganze innere Welt und wurde ein einzi-ges Gewölk. Er suchte Einsamkeit er hörte aus zu zeich-nen und Musik zu treiben er sprach wenig mehr von RomsHerrlichkeit Nachts, wo der tägliche Regen aufhörtc, be-sucht' er allein die großen Trümmer der Erde, das Forum,das Colisco, das Kapitolium er wurde heftiger, ungeselli-ger, schärfer ein tief cingcscnkter Ernst waltete ans derhohen Stirn und durch das Auge brannte ein düsterer Geist.

Gaspard schickte unbemerkt seinen Blick allen geheimenEntfaltungen des Jünglings nach. Ein bloßer Nachschmcrzüber Liane schien sein Zustand nicht zu scyn. Im nordischenWinter wäre diese Wunde nur zngcfrorcn und nicht zugchcilt;aber hier, im Tempel der Welt, wo Götter begraben liegen,stärkte sich ein edles Herz und schlug für altere Gräber. DieFürstin, die unter dem Deckmantel des Vaters dem Sohnenachjagte, suchte er weniger als den alten kalten Lanria undden feurigen Dian.

In derselben Zeit sehnt' er sich schmerzlich nach seinemSchoppe; an dieser Brust, dacht' er, hätte das Gehcimniß derscinigcn den rechten Ort und Trost gefunden. Es war ihm,als Hab' er seit dieser Abwesenheit in Einem fort mit ihmzusammcngclebt und sich fester verbrüdert. So wohnen undschmelzen die Geister im unsichtbaren Lande zusammen; undwenn sich die Leiber im sichtbaren wieder begegnen, finden dieHerzen sich bekannter wieder. Leider hört' er, so viel auch seinVater Briefe aus Pcstitz bekam, keinen Laut von dem Freundeüber die Berge herüber, den er in den dunkeln Verhältnissen