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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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O, warum kam: denn keine Frau nur soweit und nichtweiter lieben, als mau haben will? Gar keine? Meinet-wegen ; überall wollen schlaffe Prediger uns von jeder vergäng-lichen Lust abhalten durch die nachfahrende Unlust. Ist denndie Unlust nicht auch vergänglich? Nabctte meint' cs gutmit mir, ans demselben Grunde des Wunsches, warum ich'smit ihr und mir so meinte. Aber, weiß es denn Jemand,welche Fegfcuer-Stunden man mit einem fremden Herzen durch-watet, das voll ist, ohne zu füllen, und dessen Liebe man amEnde hasset vor welchem, aber nicht mit welchem manweint und -nie über Gleiches und dem man sich jede Rührungzu enthüllen scheuet, ans Furcht, sie in Nahrung der Liebeverwandelt zu sehen aus dessen Zorn man den größcrnZornund aus dessen Liebe man den kleinern sangt? Und nunvollends ans immer in diese Peinlichkeit die heitern Verhält-nisse eingeschraubt, die uns sonst über die peinlichen empor-halten sollen > ans immer das lang gewünschte Götterglückdes Lebens in einen platten Schein und Kupferstich verkehrt das Herz in eine Brust und Larve das Mark des Da-seyns in spitze Knochen Und doch bei allen Vorwürfen derKälte nur ans Schweigen gekettet, unschuldig und stumm ansdie Folter gebunden und Das eben ohne Ende!

Nein, lieber den Wahnsinn her, den man aus dem Tem-pel der Liebe sowol wie der Enmcnidcn holt! Lieber recht un-glücklich-entbrannt, ohne Hoffnung, ohne Laut, bis zur Bleich-heit und Wuth als so geliebt, nicht liebend! Wer einmalin dieser Hölle brannte, Albano, der fährt immerfort insie; das ist das neue Unglück. Verschmerz' ich nicht das Lebenund den Tod und die Wunden und Stacheln vorher und bingewiß nicht schwach? Doch bin ich nicht im Stande, einer