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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
Seite
271
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schick; nämlich so sehr gebracht um alle seine Projekte undProspekte, um das Hosdamcnamt der Tochter, diesen Vorsteck-ring am Finger der Fürstin, und endlich um jeden Fang sei-nes doppelt gewebten GespinnsteS.

Unsäglich wehrte sich der Mann vor dem Löffel, worinihm das Schicksal das Pulver verhielt, ans welches er dieverschluckten Demante seiner Plane sollte fahren lassen; erhieltdie stärksten Sermone so hieß er, wie Horaz, seine Satirengegenseine Weiber;" er war ein Kricgsgott, ein Höllengott,ein Thier, ein Unthicr, ein Satan, Alles er war im Stande,jetzt Alles zu unternehmen aber was half's?

Viel, als gerade der deutsche Herr ihn in dieser morali-schen Stimmung betraf. Solcher trug kein Bedenken, dasväterliche Versprechen der Tochter für die Miniatur-Malereiwieder aufzufrischen und in Anspruch zu nehmen; er war übri-gens allwissend und schien unwissend. Für die Sitz-Szeneeiner Blinden hatt' er eigne romantische Verwicklungen nachden Notizen zugcschnitten, die er aus dem Hauptmann gelockt.Seine Knnstlicbe gegen Liancns Gestalt hatte bisher weniggelitten, und sein langsames An- und Umschleichen war seinerVipern-Kälte und seiner weltmännischen Kraft gemäß. Deralte Vater der im Leben wie in einem Ncichsanzeiger immereinen Kompagnon mit 60, 80 Tausend Thaler zu seiner Hand-lung suchte bezeugte sich nichts weniger als abgeneigt.Diese zwei Falken auf Einer Stange, von Einem Falkcmneister,dem Teufel, abgcrichtet, verstanden und vertrugen sich gut.Der deutsche Herr gab zu erkennen, ihr Miniaturbild sei beiihrer frappanten Ähnlichkeit mit Jdoine, die wie sie niemalssitzen wollen, zu manchem Scherze bei der Fürstin behnlflich,aber noch mehr seinerFlamme" für Liane unentbehrlich, und