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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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Bücher und nach Sternen richtete: so mußten Menschen, diekeinen höhcrn Schmerz kennen als den eigennützigen, glauben,seine Brust werde von Nichts gedrückt als vom Schutte derzertrümmerten Luftschlösser seiner Hoffnung und Jugendliebe.Aber er war edler unglücklich und trostlos, er war's, weil erzum erstenmal einen Menschen und den besten elend gemachtseine Geliebte blind;- in diese Vertiefung seines Herzensflössen alle benachbarten Quellen des Leidens zusammen. Diekleinsten bunten Scherben seines GlückstopscS wurden gleichsamvon neuem zerschlagen, wenn er von Tag zu Tag vernahm,daß die Arme, obwol täglich aus das Wasscrhäuschcn vor dieheilenden Fontainen gestellt, doch immer ohne Lichtschein zu-rückgcbracht werde, und daß sie jetzt auf dieser Raub-Erdenichts weiter fürchte und bejammere, als daß der Tod vielleichtdie Augen schließe, che sic noch einmal die Mutter angesehen.

O die Wunde des Gewissens wird keine Narbe, und dieZeit kühlt sie nicht mit ihrem Flügel, sondern hält sie blosoffen mit ihrer Sense. Albano rief sich LiancnS bitteres Fle-hen um Schonung zurück, und da tröstete cs ihn nicht, daßer unter jener Sonnenfinstcrniß nicht ihre Augen anfopscrnwollen, sondern nur ihr Herz. Im Brenn- und Vergrößc-rungsspicgel des Erfolges zeigt uns das Schicksal das leichte,spielende Gewürme unseres Innern als erwachsene und be-waffnete Erinnycu und Schlangen. Wie viele Sünden gehenwie nächtliche Räuber ungesehen und mit sanften Mienen durchuns, weil sie, wie ihre Schwestern in Träumen, sich nicht ausdem Kreise der Brust verlaufen und nichts Fremdes anzufallcnund zu würgen bekommen. Die schöne Seele entdeckt leichtim Zufall eine Schuld; nur jene harten Himmels- und Erd-Stürmer, vor deren Sicgcswagcn vorher eine Wagenburg,

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