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die Elter» geliebt werde; „nicht aus Egoismus (sagt' er zusich), nicht meinet- sondern ihrentwcgen". Der Liebende willeine große, unbeschreibliche Liebe — von der er sich immernur als den zufälligen und uuwerthcn Gegenstand glaubt —-blos um selber die höchste zu geben.
Sogar der schweigende Lektor, der sonst alle neu ausge-hende Lichter hinter Licht- nnd Ofenschirme stellte, thciltc un-gebeten dem Grafen die Neuigkeit zu, Liane werde bei Ver-kommenden Fürstin — etwas, Gesellschaftsdame. Sein alter-eifersüchtiger Argwohn über Augnsti's Wünsche oder Verhält-nisse erlaubte ihm keine Antwort daraus.
Jetzt ermannte sich sein Geist und er schrieb gerade zu andie Seele, die ihm gehörte; nnd schickte dem Bruder das Blattzur Ucbcrgabc. — Dieser kam den Tag darauf; schien ihmaber noch keine Antwort zu haben, weil er sic sonst mit demersten Gruß gegeben hätte. Karl führte ihn an den Haar-haarer Hof, wo er neulich gewesen — sagte, jeder Nerve dahätte Steifstiefeln an und jedes Herz einen Ncisrock — kamweiter preisend auf die jüngste, aber angefeindetste Prinzessin,Jdoine — erklärte, sie besitze nach allen Vorzügen, z. B.der Heiligkeit, der Güte, des entschiedenen Charakters, dersich sogar aus dem Throne sein eignes Loos nnd Leben aus-lucht, ferner der Liebenswürdigkeit, da sogar die Niemand lie-bende Fürstin-Brant an ihrem Herzen hänge, noch den Vorzugder täuschenden Achnlichkcit mit Lianen.
„Hat diese nun mein Blatt?" fragte Albano. Karl hän-digt' cs ihm wieder ein: „Bei Gott! (sagt' er feurig nnd doch„doppelsinnig) ich könnt' cs ihr jetzt nicht bcibringen — Aber,„Bruder, kannst du nur eine Minute lang glauben, sic bleibe„nicht ewig die Dcinigste?" —> „Ich glaube gar nichts (sagte