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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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die Elter» geliebt werde;nicht aus Egoismus (sagt' er zusich), nicht meinet- sondern ihrentwcgen". Der Liebende willeine große, unbeschreibliche Liebe von der er sich immernur als den zufälligen und uuwerthcn Gegenstand glaubt-blos um selber die höchste zu geben.

Sogar der schweigende Lektor, der sonst alle neu ausge-hende Lichter hinter Licht- nnd Ofenschirme stellte, thciltc un-gebeten dem Grafen die Neuigkeit zu, Liane werde bei Ver-kommenden Fürstin etwas, Gesellschaftsdame. Sein alter-eifersüchtiger Argwohn über Augnsti's Wünsche oder Verhält-nisse erlaubte ihm keine Antwort daraus.

Jetzt ermannte sich sein Geist und er schrieb gerade zu andie Seele, die ihm gehörte; nnd schickte dem Bruder das Blattzur Ucbcrgabc. Dieser kam den Tag darauf; schien ihmaber noch keine Antwort zu haben, weil er sic sonst mit demersten Gruß gegeben hätte. Karl führte ihn an den Haar-haarer Hof, wo er neulich gewesen sagte, jeder Nerve dahätte Steifstiefeln an und jedes Herz einen Ncisrock kamweiter preisend auf die jüngste, aber angefeindetste Prinzessin,Jdoine erklärte, sie besitze nach allen Vorzügen, z. B.der Heiligkeit, der Güte, des entschiedenen Charakters, dersich sogar aus dem Throne sein eignes Loos nnd Leben aus-lucht, ferner der Liebenswürdigkeit, da sogar die Niemand lie-bende Fürstin-Brant an ihrem Herzen hänge, noch den Vorzugder täuschenden Achnlichkcit mit Lianen.

Hat diese nun mein Blatt?" fragte Albano. Karl hän-digt' cs ihm wieder ein:Bei Gott! (sagt' er feurig nnd dochdoppelsinnig) ich könnt' cs ihr jetzt nicht bcibringen Aber,Bruder, kannst du nur eine Minute lang glauben, sic bleibenicht ewig die Dcinigste?">Ich glaube gar nichts (sagte