in seinem warmen Herzen fest. Die unbeantwortete Liebe istohnehin die eifersüchtigste. Gott weiß, ob er nicht der Ma-schinendircktor der mit so vielen Rädern in einander gehendenGeistcrszencn ist. Alles das sind Albano's verhüllte Schlüsse;offne Anklagen waren seinem Ehrgefühl versagt. Aber seinwarmes sich immer aussprcchcndes Herz forderte eine wärmereNachbarschaft; und diese fand er, wenn er dem frommen Vaterfolgte und nach Lilar ins Donnerhäuschcn zog — mitten un-ter die Blumen und Gipfel, um, näher am Herzen der Naturgelagert, schöner zu träumen und zu genesen.
Nur eine warme sonncn-hclle Stelle war für ihn in Karlshistorischem Gemälde: es war die Hoffnung nämlich, daß viel-leicht blos die Jrrthümer über sein Vcrhältniß zur Gräfin,ans denen der Bruder Lianen geholfen, ihr das bisherigeimmer gleich-kalte Benehmen gegen ihn vorgezeichnct haben.Auf diese sonnige Stelle warf Rabctte ein Billet, worin sicihm schrieb, sic reise Sonnabends zu ihren Eltern zurück, weilder Minister komme. Jene Hoffnung — diese Nachricht —die künftig ungünstigem Umgebungen — sein Ziehen nachLilar, das alles entschied in ihm den Vorsatz, eine einsameMinute an sich zu reißen und darin vor Lianen den Schleiervon seiner Seele zu werfen und von ihrer.
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Sonderbar durchschnitten sich die Zufälle an dem Tage,wo Albano ins ministerialische Haus zum Abschicdnehmen vonNabettcn — und von Lianen, sagte in ihm eine zitterndeStimme — kam. Nabette winkt' ihn aus dem Fenster in ihrZimmer. Sic hatte die Jkarusflügcl ihres Anzugs in die