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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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Seele ein festeres Glück bereiten als die Geniclicbe, dieserWechsel von fliegender Hitze nnd fliegender Kälte, dieses Feuer,das wie das elektrische stets zweimal zertrümmert, bei dem An-stiegen und bei dem Abspringen. Der Lektor selber warf jeneFrage nicht auf; denn er machte nie unsichere, kecke Plane;und welcher war' cs mehr gewesen als der einer solchen Ver-bindung bei seiner Armuth oder bei einem solchen Schwieger-vater in einem Lande, wo wie in Chnrsachsen ein so wohl-thätigcs Gesetz (- für die Eltern) sogar eine vieljährigeEhe, die kein elterlicher Konsens geschlossen, wieder abbestellcnkann? '

Mit nassen Augen zeigte die Ministerin ihm die neuenStnrmwolkcn, die wieder über sie und ihre Liane hcraufstiegen.Sie konnte ans sein feines Auge für die Welt, auf seine stummeLippe nnd auf seine gewandte Hand für Geschäfte bauen. Ersagte wie immer das Hab' er alles vorausgeschcn; be-wies ihr aber, daß Bouverot sein Ritterkreuz schon ausHabsucht nie gegen den Ehering vertauschen werde, welcheAbsichten er auch auf Lianen nähre. Er ließ sie, so weit esdie Schonung für ihre wunden Verhältnisse vertrug, es erra-then, bis zu welchem Grade von Bereitwilligkeit für Bouve-rots Wünsche gerade LianenS zerbrechliches Leben den Ministerlocken könne, um es abzucrnten, bevor es abblnhe. DennFronlay brachte Znmuthungen gegen die Ehre behender dieKehle hinab als Verletzungen seiner Eitelkeit, wie der Wasser-scheue leichter derbe Brocken als Flüssiges. Doch klang dasalles der Ministerin nicht so unmoralisch-hart, als Leser ausden Mittlern Ständen denken möchten; ich berufe mich auf dievernünftigem aus den höhern.

Augusti und die Ministerin sahen, man müßte in der Ab-