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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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blecn eine leise Stimme und ein zartes Ohr behalten, undder Tumult hatte sic eingezogen und fast scheu gelassen.

Die schöne Seele errietst selten etwas eine schöneSeele ausgenommen; so leicht ihr Ebenbild, so schwer ihrGcgenbild. Bouverots Annäherungen schienen ihr die gewöhn-lichen Vor- und Seitenpas der männlichen Höflichkeit; undsein Ritter-Zölibat erlaubte ihr nicht, ihn ganz zu verstehen:

prangen nicht die Lilien der Unschuld früher als die Rosender Scham, wie die Purpurfarbe anfangs nur bleich färbtund erst später roth anglüht, wenn sie vor der Sonne liegt?

Sic hielt sich diesen Abend der Mutter nahe, weil sie anihr einen ungewöhnlichen Ernst wahrnahm.

Als Froulay das Geburtstags-Kränzchen, worin mehrStacheln und Stiele als Blumen steckten, oder das Dornen-krönchcn von seinem Kopfe heruntergcthan hatte und in derNachtmütze unter seiner Familie stand: macht' er sich an dasGeschäft, worauf er den ganzen Abend gesonnen hatte.Täub-chen sagt' er zur Tochter, und entlehnte einen guten Aus-druck aus der Bastillc*) Täubchen, lasse mich und 6uiIIe-mette allein." Er entblößte jetzt das Ober-Gebiß durchein eignes Grinsen und sagte, er Hab' ihr, wie er hoffe, etwasAngenehmes zu hinterbringcn.Sie wissen (fuhr er fort),was ich dem deutschen Herrn schuldig bin" Er meintenicht Dank, sondern Geld und Rücksicht.

-Man will es sehr preisen an der Familie der

Qninzicr**), daß sie nie Gold besessen; ich führe ohnetausend andere Familien aufznstellcn, von denen dasselbe zu

') So nannten ihre Schließer die Gefangnen.") ^.lexnnil. ab ^l. V. 4.