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blecn eine leise Stimme und ein zartes Ohr behalten, undder Tumult hatte sic eingezogen und fast scheu gelassen.
Die schöne Seele errietst selten etwas — eine schöneSeele ausgenommen —; so leicht ihr Ebenbild, so schwer ihrGcgenbild. Bouverots Annäherungen schienen ihr die gewöhn-lichen Vor- und Seitenpas der männlichen Höflichkeit; undsein Ritter-Zölibat erlaubte ihr nicht, ihn ganz zu verstehen:
— prangen nicht die Lilien der Unschuld früher als die Rosender Scham, wie die Purpurfarbe anfangs nur bleich färbtund erst später roth anglüht, wenn sie vor der Sonne liegt?
— Sic hielt sich diesen Abend der Mutter nahe, weil sie anihr einen ungewöhnlichen Ernst wahrnahm. —
Als Froulay das Geburtstags-Kränzchen, worin mehrStacheln und Stiele als Blumen steckten, oder das Dornen-krönchcn von seinem Kopfe heruntergcthan hatte und in derNachtmütze unter seiner Familie stand: macht' er sich an dasGeschäft, worauf er den ganzen Abend gesonnen hatte. „Täub-„chen — sagt' er zur Tochter, und entlehnte einen guten Aus-druck aus der Bastillc*)— Täubchen, lasse mich und 6uiIIe-„mette allein." — Er entblößte jetzt das Ober-Gebiß durchein eignes Grinsen und sagte, er Hab' ihr, wie er hoffe, etwasAngenehmes zu hinterbringcn. „Sie wissen (fuhr er fort),„was ich dem deutschen Herrn schuldig bin" — Er meintenicht Dank, sondern Geld und Rücksicht.
-Man will es sehr preisen an der Familie der
Qninzicr**), daß sie nie Gold besessen; ich führe — ohnetausend andere Familien aufznstellcn, von denen dasselbe zu
') So nannten ihre Schließer die Gefangnen.") ^.lexnnil. ab ^l. V. 4.