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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
Seite
328
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so wenig Welt, so viel Einfalt, wie wenig andere Notarien,und heiße mit Recht Gottwalt, nämlich Gott walte! Dochsein Herz sei warm, seine Seele rein, sein Leben leise dichtend;nnd er nehme, wie er vorhin im ersten Walzer gesagt, denLarvcntanz im Erdensaal gern nnd froh vom Länderer nndSchäferballet an, bis zum Waffen- nnd Todtentanz.

Da jetzt der zweite Thcil der Musik in jene sehnsüchtigeUebcrfüllc, wie in tiefe Wogen, einsank, welche gewaltsamer,als alle Adagios, den innersten Boden der Sehnsucht heißaus tiefem Meer aufhebt und da die Menschen und dieLichte flogen und wirbelten und das weite Klingen nndRauschen die Verhüllten wieder in sich selber cinhüllte, sosagte Vult im Fluge, aber polnisch:Mit großblätterigenBlumengewinden rauscht die Lust um uns. Warum bin ichder Einzige hier, der unaufhörlich stirbt, weil er keinen Him-mel und keine Erde hat, Nonne? denn du bist mir beides.Ich will alles sagen, ich bin begeistert zur Pein, wie zurLust willst du einen Gottvcrlaßnen aus einem Gottwaltmachen? O gib ein Zeichen, aber eines Worts! Nur derZunge glaube ich mein Hochgericht; sic sei mein Schwert,wenn sie sich bewegt, Nonne!"

Gottwalt, sagte Wina erschüttert, und schwerer als erdem Tanze folgend, wie könnte eine Menschcnzungc dieß scyn? Aber dürfen Sie mich so quälen und sich?"Nonne,fuhr er fort, der Laut sei mein Schwert!"Harter, ant-wortete sie mit leiserer Stimme, Sie foltern härter znm Schwei-gen, als andere znm Reden."

Jetzt hatt' er alles: nämlich ihr Liebes-Ja für seinenSchcinmcnschen, oder Rollcnwalt, und lachte den wahren ans,der als Rolle und als Wahrheit noch bloße Hoffnung sei undhabe; allein sein erzürntes Gemüth bcquemtc sich nun zn