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Schlagrcgen wäre hcrausgckommcn gar unter die Traufe einesWasserfalls. Der Elsässer erschien, aber er gehörte noch zumNegcu. Er dankte beiden sehr für die Geburtstags-Arbeiten
— noch regnete eS — darauf aber, da er mit seinem Auf-träge von Raphaela herausrückte, welche Walten einen voll-ständigen Bcrghabit ihres Vaters, den er zuweilen in seinemBergwerkchen Gott in der Höh' sei Ehre trug, für denLarvcntanz anbot — als Flittc seine Glückwünschungs-Micncn,und Walt seine Danksagungs-Mienen spielen ließ — dannbeide wieder die Mienen umtauschtcn, und dieß alles so wohl-wollend gegen einander, daß, wenn der Notar nicht der aus-gemachteste Spitzbube des festen Landes war, Raphaela durch-aus noch die Geliebte des Elsässers scyn mußte: so fiel auseinmal der lange Nebel und Vult in die Traufe.
„Gott verdamme, Er liebt Wina! (sagte Vult in sich)und sie wol ihn!" Alle seine wilden Geister brauscten nunwie Säuren auf — doch fest zugedeckt, ausgenommen imTagebuch. „So falsch, so Heimlich, so verdammt keck, undwie toll cmporstrebcnd dacht' ich mir doch den Narren nicht
— sagte sein Selbstgespräch — o recht gut! — Bei Gott,ich weiß was ich thue, Hab' ich's nur ganz gewiß! — Aberaus dem Larvcntanz entlarv' ich; — der Plan geht leicht,darauf kommt der Teufel und holt. Erst recht klar will ichmich, zum Beweise meiner Freundschaft gegen ihn, überzeugenlassen, und zwar von Ihr selber. Himmel, wenn der Glück-liche meinen rstiis in der dummen Neujahrs-Nacht erführe!
— Ich thät' ihm viel an. — O lieber Vult, so sei nurdiesmal, eben deswegen, desto gezähmter und stiller, undbändige dein Sprcch-Zeug und Gesicht, blos bis morgenNachts!"