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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Schlagrcgen wäre hcrausgckommcn gar unter die Traufe einesWasserfalls. Der Elsässer erschien, aber er gehörte noch zumNegcu. Er dankte beiden sehr für die Geburtstags-Arbeiten

noch regnete eS darauf aber, da er mit seinem Auf-träge von Raphaela herausrückte, welche Walten einen voll-ständigen Bcrghabit ihres Vaters, den er zuweilen in seinemBergwerkchen Gott in der Höh' sei Ehre trug, für denLarvcntanz anbot als Flittc seine Glückwünschungs-Micncn,und Walt seine Danksagungs-Mienen spielen ließ dannbeide wieder die Mienen umtauschtcn, und dieß alles so wohl-wollend gegen einander, daß, wenn der Notar nicht der aus-gemachteste Spitzbube des festen Landes war, Raphaela durch-aus noch die Geliebte des Elsässers scyn mußte: so fiel auseinmal der lange Nebel und Vult in die Traufe.

Gott verdamme, Er liebt Wina! (sagte Vult in sich)und sie wol ihn!" Alle seine wilden Geister brauscten nunwie Säuren auf doch fest zugedeckt, ausgenommen imTagebuch.So falsch, so Heimlich, so verdammt keck, undwie toll cmporstrebcnd dacht' ich mir doch den Narren nicht

sagte sein Selbstgespräch o recht gut! Bei Gott,ich weiß was ich thue, Hab' ich's nur ganz gewiß! Aberaus dem Larvcntanz entlarv' ich; der Plan geht leicht,darauf kommt der Teufel und holt. Erst recht klar will ichmich, zum Beweise meiner Freundschaft gegen ihn, überzeugenlassen, und zwar von Ihr selber. Himmel, wenn der Glück-liche meinen rstiis in der dummen Neujahrs-Nacht erführe!

Ich thät' ihm viel an. O lieber Vult, so sei nurdiesmal, eben deswegen, desto gezähmter und stiller, undbändige dein Sprcch-Zeug und Gesicht, blos bis morgenNachts!"