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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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steht; unser Leib mit seiner Holz- und Wasserwclt; indeß er-götzt die Betrachtung schlecht für den Augenblick."

Nimm nicht dein ernstes Herz so wieder zurück, Bruder!Sollt' ich dein Gleichniß wieder mit einem beantworten, sowürd' ich sagen, diese Stille sei die auf dem Gipfel des Gott-hardsberges. Alles ist dort stumm, kein Vogel und kein Lüft-chen zu hören, jener findet keinen Zweig, dieses kein Blatt;aber eine gewaltige Welt liegt unter dir, und der unendlicheHimmel laut allen übrigen Welten umfängt dich rings.Willi du jetzt weiter gehen in unserer Kindheit, oder liebermorgen?"

Jetzt, besonders jetzt. Der Kindheit werf' ich nichtsNor als zuweilen Eltern. Wir stiegen also beide die lan-gen Thurmtreppen herunter"und im elterlichen Hausewurden wir durch die reinlich-geordnete Mittagswclt erfreuetan der Stelle der trüben Morgcnstube; überall Sonnenscheinund Ausordnung. Da aber der Vater in der Stadt war undalso das Mittagsbrod schlechter und später: so ließ ich mir csbis nach der Schule aufhebcn, weil ich nicht zu spät in diesekommen wollte, und weil mir jetzt aus der Ferne durchs Fen-ster schon Kameraden und Lehrer wieder neu erschienen.

In der Schnlstubc grüßte man die unveränderten Bänkeals neu, weil man selber verändert ist. Ein Schnlnachmittagist, glaub' ich, häuslicher, auch wegen der Aussicht, Abendszu Hanse und noch häuslicher zu bleiben. Ich freute michauf das ungewöhnliche Allcin-Esscn und auf den Vater mit sei-nen Sachen ans der Stadt. Ein ganzer Wolkcnhimmel vonSchneeflocken wirbelte herunter, und wir Schüler sahen esgern, daß wir kaum mehr die kleine Bibel lesen konnten inder ohnehin dunkeln traulichen Schnlstubc.