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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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fußen am Daukgalgen lächerlich zu finden: als ich auch Gelb-köppcls Wochenstiefcl ans dem Boden antras und durch denaufklaffenden Priesterrock die Hosen, die er -ei dem Grnmmct-Aufladcn angeha-t, zu Gesicht bekam weg war seine ganzeoben darauf gepelzte Wurde Der Mensch, wenigstens derApostel, sei aus Einem Stück gekleidet, er sei kein halberAposteltag, Walt!"

Bult, bist du dergleichen nicht fast in mancher Bemer-kung? Nun kam 11 Nhr heran, wo wir beide auf denThurm zum Läuten und llhraufzichcn gehen durften. Ichweiß noch gut, wie du dich oben auf dem Glockenstnhl andas Seil der ansschwankenden Glocke hingst, um geschwungenzu werden, obgleich viele dir sagten, sie werfe dich durch dasSchallloch. Ich hätte selber hindurch fliegen mögen, wenn ichso hinaus sah über das ganze krcnzwcis gebahnte Dorf volllärmender Dreschtennen, und an die dunkle Bergstraße nachder Stadt, und über den weiten Schneeglanz auf allen Hügelnund Wiesen und dabei den blauen Himmel darüber her! Dochdamals war der Erde der Himmel nicht sehr nöthig. Hin-ter mir hatt' ich die ernsthafte Glocke mit ihrer eiskaltenZunge und mit ihrem Hammer, und ich dachte mir cs schauer-lich, wie sic einsam in der frostigen Mitternacht zu mir instiefe Hans und warme Bette hinab reden werde. Ihr Sum-men und Aussnmmcn in dieser Nähe umfloß den Geist miteinem stürmenden Meere, und alle drei Zeiten des Lebensschienen darin unter einander zu wogen."

Bei Gott! Hier hast du Recht, Walt. Nie hör' ichdieses Tonbrauscn ohne Schauder und ohne den Gedanken,daß der Müller erwacht, so bald die rauschende Mühle still