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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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indem alles, was sie von Gold in Händen hätten, sich blosauf die Goldfinger daran einschränkc. Weder Vult konnteaus dem Instrumente, das er blies, noch Walt mit den In-strumenten, die er jetzt selten zu machen bekam, sich viel ver-dienen. Armen-Anstalten für beide mußten getroffen undjeder der Almosen-Pfleger des andern werden. Noch heute,ja auf der Stelle mußte ein Zauberschlag von unabschlichenFolgen gethan werden; sie thaten ihn im Weinfcucr mit vierArmen.

Sic schickten die ersten Kapitel und Ausschweifungen desHoppelpoppel oder das Herz an den Magister Dyk in Leipzigzum Verlage.

Denn ein Werk kann immer mit dem hintern Ende nochin der Schncckenschale des Schreibpnltcs wachsen, indeß dasvordere mit Fühlhörnern schon auf der Poststraße kriecht.Sie setzten ihre erste Hoffnung gütiger Annahme darum aufden Magister, weil sie glaubten, ein Buchhändler, der selberein Gelehrter ist, habe doch immer mehr prüfenden Geschmackfür Manuskripte als ein Buchhändler, der erst einen Gelehr-ten hält, welcher prüft.

Walt mußte im Briefe aufVults Welt-Rath sich stolzgebehrden und viel begehren, und sich alle Rechte der folgendenAuslagen Vorbehalten.Da Milton setzte er hinzu 12Guineen für sein verlornes Paradies einstrich: so wollen wir, umin Leipzig zu zeigen, wie wenig wir uns ihm gleichsetzen, achtund vierzig begehren." Der Notar erstaunte, daß einAntor, besonders er, die große Gewalt ausübe, Papier, Druck,Format und Stärke der Auflage 3000 Exemplare wurdendem Magister zu drucken erlaubt dem Verleger vorzu-schreiben.