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obwol mir auf 53 Jahre, denken; und so schreibt jeder Ver-fasser einer Weltgeschichte damit seine eigne mit unsichtbarerDintc dazwischen, weil er an die Eroberungen, inncrn Un-ruhen und Wanderungen der Völker seine eignen herrlichknüpfen kann. Wer aber nichts hat und thut, woran er seineEmpfindungen bindet, als wieder Empfindungen: der nehmeLang- und Qnersolio-Papier und bringe sie dazu, nämlichzu Papier. Nur wird er Danaiden- und Tcnfelsarbcit haben;während er schreibt, fällt wieder etwas in ihm vor, cs seieine Empfindung oder eine Reflexion über das Geschriebene —dich will wieder nicdergeschriebcn seyn — kurz der beste Läuferholet nicht seinen Schatten ein.
Und welch ein lumpiges, knechtisches, katoptrisches Nach-Lcben, dieses grabes-luftige Zurückathmcn aus lauer Vergan-genheit statt eines frischen Zugs ans frischer Luft! Das flüch-tige Getümmel wird ein Wachsfigurcnkabinet, der blühende,flatternde Lcbcnsgartcn ein festes pomologisches Kabinct. Jst'snicht tausendmal klüger, der Mensch ist von Gegenwart zu Ge-genwart wie Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit, und der fröh-liche Trieb thut seinen Windstoß in die Blumen und Wellenhinein, wirst Blumcnstästbchcn und Schiffe an ihren Ort undgähnt und stöhnt nicht wieder erbärmlich zurück?
Hingegen ein Tage- und Wochcnbnch über andere! —Ich gesteh' es meinem geneigten Leser, dem guten Vnlt, dießist etwas anderes; aber ich muß freilich sehen und,— an-sangcn.
Doch so viel lässet sich auch, ohne anzufangcn, anneh-men, daß mein Hausherrlcin und Brüderlein Walt vielleichtzu einem historischen Roman (den Titel „Tölpeljahrc einesDichters" verschwör' ich nicht) zu verbrauchen ist, nämlich
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