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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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obwol mir auf 53 Jahre, denken; und so schreibt jeder Ver-fasser einer Weltgeschichte damit seine eigne mit unsichtbarerDintc dazwischen, weil er an die Eroberungen, inncrn Un-ruhen und Wanderungen der Völker seine eignen herrlichknüpfen kann. Wer aber nichts hat und thut, woran er seineEmpfindungen bindet, als wieder Empfindungen: der nehmeLang- und Qnersolio-Papier und bringe sie dazu, nämlichzu Papier. Nur wird er Danaiden- und Tcnfelsarbcit haben;während er schreibt, fällt wieder etwas in ihm vor, cs seieine Empfindung oder eine Reflexion über das Geschriebenedich will wieder nicdergeschriebcn seyn kurz der beste Läuferholet nicht seinen Schatten ein.

Und welch ein lumpiges, knechtisches, katoptrisches Nach-Lcben, dieses grabes-luftige Zurückathmcn aus lauer Vergan-genheit statt eines frischen Zugs ans frischer Luft! Das flüch-tige Getümmel wird ein Wachsfigurcnkabinet, der blühende,flatternde Lcbcnsgartcn ein festes pomologisches Kabinct. Jst'snicht tausendmal klüger, der Mensch ist von Gegenwart zu Ge-genwart wie Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit, und der fröh-liche Trieb thut seinen Windstoß in die Blumen und Wellenhinein, wirst Blumcnstästbchcn und Schiffe an ihren Ort undgähnt und stöhnt nicht wieder erbärmlich zurück?

Hingegen ein Tage- und Wochcnbnch über andere!Ich gesteh' es meinem geneigten Leser, dem guten Vnlt, dießist etwas anderes; aber ich muß freilich sehen und, an-sangcn.

Doch so viel lässet sich auch, ohne anzufangcn, anneh-men, daß mein Hausherrlcin und Brüderlein Walt vielleichtzu einem historischen Roman (den TitelTölpeljahrc einesDichters" verschwör' ich nicht) zu verbrauchen ist, nämlich

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