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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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spieler ins größte Glanzlicht, dafür daß er ihm zu Liebe denWiderwillen gegen Raphaela ersticke; und nahm sich vor, alleschönen Züge desselben unbemerkt anfzuschrcibcn, um sie alsRezepte nachzulesen, wenn er wieder knurren wolle. Die Gü-tergemeinschaft und Stnbenverbrüdcrnng wurde ans die hell-sten Gränzvcrträgc znrückgcbracht, damit man am Morgengleich ansangcn könnte, beisammen zu seyn. Schön bemerkteVnlt, man müsse innerlich dem Zorne recht viel Platz machen,damit er sich abtobe und todt renne an den Gchirnwänden;dann werde ja dem Menschen nichts leichter als mit dem ge-storbenen Wolf im Herzen ein weiches Lamm zu seyn außenmit der Brust. Man könnte aber hier noch andere Bemer-kungen machen, z. B.

Die starke Liebe will für Fehler nur bestrafen unddann doch vergeben-Wenn mancher von kleinen Belei-

digungen der Freundschaft zu tief getroffen wird: so ist daranbloS eine hassende Denkungsart über alle Menschen schuld,die ihn dann in jedem einzelnen Falle ergreift und diesen zumSpiegel des Ganzen macht Die höchste Liebe kenntnur Ja und Nein, keinen Mittelstand; kein Fegefeuer, nurHimmel und Hölle; und doch hat sie das Unglück, daßsie Geburten der Stimmung und des Zufalls, die nur zuVorhimmel und Vorhölle führen sollten, zu Pförtnerinnenvon Himmels- und Höllenthoren macht. Beide kleidetenvor einander die eigenthümlichstcn Gefühle in allgemeine Sätzeein. Aber als Vnlt hinter dem Schirme ins Bett cinstieg:sagt' er:versetze mir nichts daraus denn ich stopfe mireben die Ohren mit dem Kopfkissen zu aber ich glaubeselber, ich hätte dich bisher noch besser lieben können."Nein, ich dich, schrie Walt.