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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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der Arzt rettete mich. Tic, H. Flitte, wurden, hör' ich,von der Ihrigen auf dem Thurm durch die Kunst gerettet;wahrscheinlich also eine ganz andere als die mcinige. MeinFieber orgauisirtc mich so sonderbar, daß mir nicht nur diealten Haare ausficlen blos zu einem Titus behielt ichschwachen kurzen Pelz sondern auch die alten Ideen, vor-züglich verdrießliche.

Platner bemerkt recht gut so wie den teleologischenVorthcil davon daß das Gcdächtniß des Menschen dasSüße weniger fahren lasse als das Bittere.

Mit mir obwol nicht vom Krankenlager standenmeine Gläubiger auf.Trefflicher H. Mustkhäudler Rellstab! mein Bedienter versichert. Sie hießen so (sagt' ich zndem bekannten Mann, meinem starken Gläubiger) eben mach'ich mich vom hitzigsten Fieber von der Welt auf und habealles, 100000 Dinge, ja den Namen vergessen, den ich ge-wöhnlich unterschreibe. Erklären läßt sich's gut genug ausPhysiologie, aus Schweißen, Fieberbildern und Ermattungen;aber verdrießlich ist's für einen Mann wie ich, der gern seineNota von Musikalien abführt, und dem doch alles entfallen.In dieser Noth bitt' ich Sic, so lange zu warten, bis ich michder Sache entsinne, guter Rellstab; dann, wahrlich, habenSic Ihr Geld aus der Stelle im Hause, was sich im anderenSinne ohnehin versteht."

Darauf erschien der erste Theater-Schneidermeister undGarderobier und ersuchte mich um das Seinigc. Ich antwor-tete:lieber H. Freytag denn Sic sind, hör' ich, ein Na-mensvetter des heutigen Charsrcitags entfährt jedemSchuldner so viel auf dem Krankenbette als mir (z. B. etwaden Blutschuldncrn, Ehrcnschuldncrn), so ist's schlimm für