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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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jetzt die Seligen, sagte oben Walt, einander an den Herzenhalten, und die Abendsonne glüht prächtig dazwischen hin-ein!" In seine eigne Stube quoll das Füllhorn derAbcndroscn noch reicher und weiter aus; dennoch standenseine verschlissenen Zimmer-lllöcss (die Wohn- und die Schlaf-Kammer) im Abstich von der eben verlassenen Putzstube under maß die Kluft seines äußerlichen Glücks. Er wurde weich,und wollte ans Sehnsucht, die Liebe wenigstens zu sehen, ebeneilig hinunter, als Vnlt herein trat. Ans Herz, ins Herzflog ihm Walt:ach so himmlisch, sagt' er, daß du jetzteben kommst."

Vnlt mit sanfter Stimmung zurückkchrend, that zuerst(nach seiner Gewohnheit) die Fragen nach fremder Geschichte,eh' er die nach eigner auslöstc. Walt theilte frei und frohden Ablauf des Notariats-Amtes und den Verlust der 70Stämme mit.Schlimm ist's nur, sagte Vnlt gelassen, daßich gerade selber verschwende und Geld verachte; sonst würd'ich dir aus Vernunft, Gewissen, Geschichte zeigen, wie sehrund wie recht ich meine Ebenbildnerei an andern, z. B. andir, verfluche. Verachtung des Geldes macht weit mehrereund bessere Menschen unglücklich, als dessen Ucberschätznng;daher der Mensch oft pro prockiZo, nie pro nvnro erklärtwird."Lieber ein volles Herz, als einen vollen Beutel!"sagte lustig Walt, und sprach sogleich von der neuen Erb-amtswahl, und von der schönen Flittc's-Woche, und vomLobe des Elsässers:wie oft, beschloß er, wünscht' ich dichher in unsere heimlichen geflügelten Feste hinein; auch damitdu ihn weniger hart richten slerntcst; denn dieß thust du.Lieber!"

Flitte scheint dir erhaben? ein Seelenklasfikcr oder so?