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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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fitze, desto besser glück' cs dem Maler. Jndcß hätte sie eben,so gut aus dem Nordpol sitzen können, er aber aus dem Süd-pol kleben: die Aehnlichkeit war' ihm nicht anders gelungen;er, überhaupt kein malerischer Treffer, wollte nichts treffen alsdas, was sie anhatte. Sie setzte sich hin und verfertigte dasSitz-Gesicht, das die Mädchen unter dem Malen schneiden.Die noble mnsgue, womit sich alsdann der Mensch übcrstül-pen will, ist das Kälteste, wozu er je sein Gesicht aushauet,so daß seltner Menschen als ihre Büsten portraitirt werden.Dieses Gesicht heißet in weiblichen Pensionsanstalten das Sitz-Gesicht der Mädchen dann kommt das gespannte Frisir-gesicht dann das essende Butterbrodgesicht, eines der brei-testen endlich zwei Ballgesichtcr, das eine, die Wetterseite,für die Pntzjnngfer, das andere, die Sonnenseite, für denTänzer. Walt kam jetzt in Gang und ins Feuer, und zwar,um selber zu malen, nicht um andere malen zu Helsen. Erkelterte vortrefflich genug Auszüge ans seiner neuestenReise um die Welt und mischte beiher ein, daß er ihre Freun-din, Wina, unter der Katarakte gesehen. Unter allen Erzäh-lern und Unterhaltern sind Reisebcschreiber die glücklichstenund reichsten; in eine Reise um der Welt können sie

die ganze Welt bringen und niemand kann ihnen (zweitens)widersprechen. Der Notar wollte sich seiner malerischen Stärkein Sommer- und Herbstlandschaften Flitte lieferte die Win-tcrlandschast noch stärker bedienen und setzte zu einemwandbreitcn goldnen Bergstücke der Rosenhöfer Berghörncran; aber Raphaela war ganz entzückt davon und brachtedie Rede bald ans ihre Freundin Wina, um solche allein sort-zuspinnen. Sie erhob deren Reize und Handlungen mitFeuer sie zeigte ein Mahagony-Kästchen, worin deren Briese