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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Bcwufitseyn und Geständniß, geirrt zu haben, so sanft er-sparen!" sagt' er entzückt.

Immer wärmer lebten beide sich in die Woche und ineinander hinein, sie hätten die Probcwoche lieber wiederholtals geendigt. Flitten war das liebende, warme Wesen, womitWalt wie mit einer elektrischen Atmosphäre umgeben war,etwas neues und anziehendes; er konnte zuletzt schwer mehrohne ihn aus dem Hause.

Walt machte daraus desto mehr, je weniger beide eigent-lich, wie er fühlte, einander unterhalten konnten; ihre Nerven-gewebe hatten sich verstrickt, sie waren wie Polypen in ein-ander gesteckt; doch fraß jeder so auf eigne Rechnung, daß kei-ner weder der Magen, noch die Nahrung des andern war.

Es kam der letzte Probe- und Flitterwochentag. Waltschcuctc alles letzte, jedes scharfe Ende, sogar einer Klage.Ein Nipienist von Vults Spiele in Roscnhof hatte dessenEintreffen verkündigt. Auch der v. Hut wollte Nachts an-laugen. Einige schöne Mittcrnachtsröthc stand ihm bevor.Flitte bat ihn, diesen letzten Nachmittag, wo sie beisammenwären, ihn zu Raphaelen zu begleiten, welche ihm heute flüchtigsitze zu einem schlechten Miniatur-Portrait für den Geburts-tag ihrer Mutter:wir 3 sind süperbe allein, fügt' er hinzu.Wenn ich nun male, parlir' ich wenig; und doch animirtReden ein Gesicht unglaublich." Ob Walt gleich wenig delikateWelt darin fand, daß man ihn als Sprach- und Reiz-Ma-schine vor ein Sitzgcsicht auszustellcn trachtete: so folgte erdoch. Er war's schon gewohnt seit einer Woche, cinigemaledes TagS zu erstaunen über Mangel an zärtester Denkart,sowol auf dem Markte als in den besten Häusern, welcheäußerlich einen glänzenden Anstrich und Anwnrf hatten.