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lcrinnen aus Sachsen und viele Knöpfe aus Eger, in welcheVögel halb mit Farben, halb mit eigenen Federn gefassct wa-ren. Walt hatte dessen schöne Fnßtapeten ganz mit Stiefel-spuren verschont durch einen einzigen tapsern Weitschritt, dener über sie sogleich in die gebahnte Stube that.
Sie gingen ins Gartenhaus des Kirchenrath Glanz, woFlitte seine Latinität an dem Kupferstich eines Kanzelrednersschwach zu zeigen suchte, indem er die darunter gesetzten latei-nischen Verse und Notizen fertig und mit gallischer Aus-sprache ablas, ausgenommen bis zu den Worten inortuu«est anno Rv<m Denn wer solche fremde Zahlenzeichenmehr in eigner als in fremder Sprache ablesen muß, weil erdiese nicht versteht, fällt halb ins Lächerliche bei aller sonstigenGelehrsamkeit. —
Er ging mit Walt zum Postmeister, blos um, wie ergewöhnlich that, nach Marseiller Briefen vergeblich zu fragen.Dem Postsekretair las er eine schwere französische Aufschriftvor. Walt pries besten Accent und krononciution aufrich-tig. Aus der Straße macht' ihm nun Flitte zehn vergeblichemale vor, wie er wenigstens beide Worte zu acceutuiren undzu prononciren habe. Walt gestand, daß ihm mehr Ohr alsZunge fehle, drückte ihm die Hand mit dem Bekenntuiß, daßer die meisten Franzosen gelesen, aber noch keinen gehört, unddaß er deswegen so eifrig auf jeden Laut von Flitte horche;indeß berief er sich aus den General Zablocki, ob er nichtvielleicht eine erträgliche Hand von Schomaker davon gebracht.Daraus zeigte ihm Flitte gegenseitig Germanismen der Phra-sen, die ihm noch anklebten.
Sie gingen zur Stückjunkerin, bei welcher Walt neulichSaiten aufgezogen hatte. Diese sprach von dem Tode ihres