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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Knol müssen sich sehen lassen, und graben noch unter derErde guter Gott, welch' eine der verwickeltstcn Geschichten,die ich kenne! Walt soll Pfarrer werden, und ich begreifenicht wie, und hundert andere Dinge nicht besser derGraf Klothar will hcirathen, kommt zurück und findet beimHimmel eine neue Wirthschaft und Historie, die ihn natürlichetwas frappiret- Walt will unendlich gut und willig blei-ben und ein zartes, ein Gottes-Lamm, und soll daraus einSchaf, ein Hammel werden, unter Wollen-Schccrcn, unterSchlachtmessern Schlingen, Flammen, Feinde, Freunde,Himmel, Höllen, wohin man nur sicht! ......

Allerdings, verehrlichstcr Stadtrath! hat eine solche Ge-schichte noch kein Dichter gehabt; aber ein Jammer ist cseben und ein noch unbcstimmliches Unglück für die ganzeschone Literatur, daß sic wahr ist daß mir so etwas nichtfrüher eingefallen als zngefallcn daß ich unglückliche Haut,an Testaments-Klauseln und Naturalien-Nummern gefesseltgehend, wie an klcin-schrittigcm Weiber-Arm, nichts von ro-mantischen Gaben und Blüten (indem ich doch auch unterden Romanciers mitlaufe) künstlich pelzen darf auf solchen

Stamm-O Kritiker! Kritiker, wär's meine Geschichte,

wie wollt' ich sie für euch erfinden und schrauben und ver-wirren, und quirlen und kräuseln! Würfe ich z. B. ctwannur ein schmales Schlachtfeld in eine solche göttliche Verwick-lung ein Paar Gräber einen Schlcgelschcn Usvenuntdes Euripidischen Jons*) fünf Schaufeln voll italischerErde oder sonst klassischer einen schwachen Ehebruch

°) Jon heißet der Kommcntc.