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messe 1804*), erweisen, erstlich daß (was man ja sieht) nndzweitens warum der Epiker (in wessen Gebiet dieses Werkdoch zn rnbriziren ist) unendlich lang werde und nur mit demlangen Hebels-Arme den Menschen bewege, anstatt daß derLyrikus mit dem kurzen gewaltig arbeitet. Ein epischer Taghat, wie der Reichstag, kaum einen Abend, geschweige einenGaraus; nnd wie lang Göthe's Dorothea, die nur einen Tagcinniinmt, ist, weiß jeder Deutsche; der Ncichsanzeiger würdeeine bloße prosaische Geschichte dieser poetischen Geschichte inden FlLchcnraum einer Buchhändler-Anzeige cinzupresscn ver-mögen.
Auch dürfte ein verchrlichcr Magistrat noch bedenken, daßdie Autoren gleich gespannten Saiten — welche oben undunten, Anfangs nnd Endes sehr hoch klingen, und nur in derMitte ordentlich — eben so im Eingänge und nachher imAusgange eines Werkes die weitesten Und höchsten Sprüngemachen (die immer Platz einnchmen), um sich thcils zu zeigen,theils zu empfehlen, in der Mitte aber kurz und gut zuWerke gehen. Sogar diesen Dreibund Hab' ich mit Briefenan Testaments-Exckutoron begonnen und beschlossen, um nurzu schimmern. Ich hoffe von den Mittlern Bänden der Flegcl-jahre das Beste, nämlich lyrische Verkürzungen, worinmeines Wissens Michel Angclo ein wahrer Meister ist.
Der zweite Punkt ist noch verdrießlicher, weil er die Re-zensenten betrifft. Es wird ihnen allen, weiß ich, so schwerwerden, sich alles seinen und groben, schon aus dem TitelFlcgeljahre geschöpften und abgerahmten, Spaßes gegen michzn erwehren, als cs mir wirklich selber, sogar in einem osfi-
*) In der Michaelis-Messe 1804.