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M. 80. Halber Blasenstein eines Dachshunds.
I. P. F. Ns. Brief an den Haslauer Stadtrath.
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Hier übersend' ich den trefflichen Testaments-Exekntorcndurch den Student und Dichter Schuster die 3 ersten Bändeunserer Flcgeljahrc sammt diesem Briefe, der eine Art Vor-und Nachrede verstellen soll. Von dem geschickten Schön- undGeschwindschreiber Halter, bisherigen Infanteristen beimRegiment Churprinz — der znm Glücke des elend geschrie-benen Manuskripts gerade in diesem Monat aus Bregenz mitfreundlichem Abschied und gesunder Schrcib-Hand nach Hausean das Schreibpult kam, nachdem er über 4 Jahre sich ausmehreren Schlachtfeldern mit den Franzosen gemessen und ge-schlagen — von diesem sind, darf ich hoffen, sowol die 3Bände als dieser Brief so gut geschrieben, daß sie sich lesenlassen; folglich setzen und rezcnfiren ohnehin.
Will ich mich über das Werk hier bis zu einem gewissenGrade äußern: so müssen einige allgemeine Sentenzen undGnomen vorausgehen:
Nicht nur zu einer Perücke, auch zu einem Kopfe ge-hören mehrere Köpfe —
Ferner: Jedem muß seine Nase in seinen Augen vielgrößer und verklärter, ja durchsichtiger erscheinen als seinemNebenmcnschcn, weil dieser sie mit andern Augen, und auseinem viel fcrnern Standpunkte ansicht —